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CDU-Generalsekretär Ulf Thiele besuchte Unternehmer aus Bierbergen

Bierbergen CDU-Generalsekretär Ulf Thiele besuchte Unternehmer aus Bierbergen

Bierbergen. Der Generalsekretär der CDU Niedersachsen und Umweltpolitiker im Landtag, Ulf Thiele, war jetzt auf Einladung von Bürgermeister-Kandidatin Silke Weyberg (CDU) zu Besuch in Bierbergen. Anlass war das geplante Erneuerbare Energiengesetz (EEG). In Bierbergen schauten sich Thiele, Weyberg und Co. bei den Hohenhamelner Unternehmen EnerGas, TDZ sowie „E und U“ die konkreten Auswirkungen des EEG auf die Gemeinde Hohenhameln an.

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CDU-Umweltpolitiker Ulf Thiele, Silke Weyberg (beide in der Mitte) und eine CDU-Abordnung beim Besuch auf dem Hof Decker.

Quelle: oh

Roland Zimmermann von TDZ machte deutlich, dass im Solarbereich die Planungszeiten relativ kurz seien, durch die ständigen Gesetzesänderungen sei aber die Möglichkeit einer kontinuierlichen Beschäftigung und Planung in der Firma nicht möglich. Lothar Borchel von „E und U“ ergänzte, das Ziel der erneuerbaren Energien sei, dezentrale Versorgungen aufzubauen und die Menschen in der Gemeinde bei der Planung, Umsetzung und auch bei den Gewinnmöglichkeiten zu beteiligen. Das im Gesetzentwurf vorgeschlagene Ausschreibungsmodell hemme dieses Ansinnen.

Lutz Decker von der Firma EnerGas erläuterte den Aufbau seines Wärmenetzes, das momentan 52 Haushalte in Bierbergen mit Wärme versorgt. „Das würde ich gerne ausbauen. Interesse der Leute ist da, die Rahmenbedingungen des EEG lassen aber jede Erweiterung unwirtschaftlich werden“, sagte er.

CDU-Politiker Thiele nahm die Anregungen und Ideen mit und versprach, die Änderungswünsche in die politische Diskussion einfließen zu lassen. Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass insbesondere für die Steuer- und Speichertechnologien weitere Anreize im Gesetz geschaffen werden müssen.

„Es ist wichtig, das Gesetzgebungsverfahren kritisch zu begleiten und dafür zu sorgen, dass weiterhin innovative Lösungen, Planungssicherheit und Bürgerbeteiligungen möglich sind“, sagte Bürgermeister-Kandidatin Silke Weyberg. Abschließend regte sie an, prüfen zu lassen, ob die Gemeindewerke bei der Versorgung der Bevölkerung stärker mit den vor Ort produzierten Erneuerbaren Energien arbeiten könnten.

rd

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