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Bürgermeister-Wahl: Parteien wollen Podiumsdiskussion, Goldbeck aber nicht

Hohenhameln Bürgermeister-Wahl: Parteien wollen Podiumsdiskussion, Goldbeck aber nicht

Hohenhameln. Es sind noch fünf Wochen bis zur Bürgermeisterwahl am 25. Mai in Hohenhameln - der Endspurt für die drei Kandidaten geht los. Bürgermeister Lutz Erwig (SPD) und CDU-Kandidatin Silke Weyberg wünschen sich - wie auch die übrigen Parteien im Gemeinderat - eine Podiumsdiskussion. Doch der parteilose Herausforderer Heiner Goldbeck sagt: „Da mache ich nicht mit.“

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Die Bürgermeister-Wahl steht an, am 25. Mai geht es um den Einzug ins Hohenhamelner Rathaus. Einer Podiumsdiskussion im Vorfeld stehen aber nicht alle Kandidaten offen gegenüber.

Quelle: A

FDP-Ratsherr Malte Cavalli machte den Anfang und wüschte sich bereits vor einigen Wochen eine Podiumsdiskussion. „Das gab es bei bisherigen Bürgermeister-Wahlen immer. Bei der letzten fand ich es als damals noch nicht politisch engagierter Bürger sehr interessant, was die Politiker spontan zu den Streitthemen zu sagen hatten.“ Eine Podiumsdikussion sei sinnvoll und „gehört sich so. Schließlich wollen die Kandidaten von uns ja für acht Jahre zum Verwaltungschef gewählt werden.“ Eine Podiumsdiskussion sei für die Kandidaten ein Bewerbungsgespräch - „schließlich sind wir als Bürger letztlich ja der Chef des Bürgermeisters.“

Auch die anderen Parteien haben sich bereits positiv zu der Idee einer Podiumsdiskussion geäußert. Einzig Bürgermeister-Kandidat Heiner Goldbeck, der ohne Partei im Rücken antritt, möchte nicht. „Ich brauche diese Plattform so kurz vor der Wahl nicht“, sagt der 52-jährige Immobilienmakler. „Das kommt für mich überhaupt nicht in Frage, meine Wähler würden sowieso nicht zu einer solchen Veranstaltung kommen.“

Er sei als Unabhängiger keiner Partei verpflichtet, sondern nur den Bürgern. „Jeder darf mich gern persönlich zu Themen fragen, dann bekommt er natürlich eine Antwort. Ich bin ein Bürgermeister-Kandidat zum Anfassen - aber nicht ein Politiker in einem solchen Sinne. Und das will ich auch nicht“, sagt Goldbeck.

Offen für eine Podiumsdiskussion sind indes Bürgermeister Lutz Erwig (SPD) und Herausforderin Silke Weyberg (CDU) - aber nur, wenn auch Goldbeck mit dabei ist. Der Amtsinhaber erläutert: „Grundsätzlich stehe ich gerne für Podiumsdiskussionen zur Verfügung. Allerdings sind diese nur sinnvoll, wenn dabei alle Kandidaten präsent sind, damit die Wähler sich im direkten Vergleich ein Bild machen können.“ Weyberg und er hätten sich bereits bei mehreren Gemeindeversammlungen der Öffentlichkeit präsentiert. Auch im Rahmen des Maibaumfestes am 1. Mai werde es in Clauen eine Diskussion geben.

Auch Christdemokratin Silke Weyberg findet das „Nein“ von Heiner Goldbeck schade. „So eine Podiumsdiskussion ist vor allem in einer relativ kleinen Gemeinde eine schöne Möglichkeit, die verschiedenen Positionen der Kandidaten gegenüber zu stellen.“ Unterschiedliche Ansichten aufzunehmen und abzuwägen komme außerdem der Arbeit eines Bürgermeisters nah. „Zu zweit macht eine Podiumsdiskussion aber wenig Sinn. Es geht ja gerade darum, die Positionen aller Kandidaten zu hören. Es wäre ein schönes Angebot für interessierte Bürger in unserer Gemeinde gewesen.“

js

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