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Bürgerinitiative: Weniger Staub auf Deponie!

Hohenhamlen-Stedum Bürgerinitiative: Weniger Staub auf Deponie!

Stedum. Für die Verringerung der Staubemissionen beim Beschicken von Lastwagen mit Schreddergut setzen sich Hartmut Braun und Marianne Kauers-Theunert von der Bürgerinitiative für Umweltschutz der Gemeinde Hohenhameln ein. Unter Beschuss: die Altholz-Schredderanlage des Deponiegeländes der PEG in Stedum.

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Eine Aufnahme der Bürgerinitiative: Sie fordert, dass in Stedum beim Verladen von Altholzhackschnitzeln weniger Staub aufgewirbelt wird.

Quelle: oh

Auf dem Gelände werden zerkleinerte und gesiebte Altholzhackschnitzel verschiedener Qualitäten verladen. 2014 wurden laut Auskunft der Peiner Entsorgungsgesellschaft (PEG) gut 80 000 Tonnen Altholzhackschnitzel produziert.

In der Vergangenheit hat die BI mehrfach auf Emissionen hingewiesen, die im Zusammenhang mit dem Betrieb des Altholzschredders stehen sollen, und schadstoffmindernde Maßnahmen eingefordert. Daraufhin hatte die PEG im vergangenen Monat Teile der Halle eingehaust, in der der Altholzschredder betrieben und zugleich das gewonnene Schreddergut gelagert wird, um die Emissionen an Stäuben durch Windverdriftung zu verringern.

Nun habe die BI dokumentiert, dass große Mengen an Stäuben bei der Beschickung von Lastwagen mit Schreddergut dennoch in die Umgebung gelangen, weil dies unter freiem Himmel geschieht, teilen Braun und Kauers-Theunert mit. Um das zu beweisen, haben sie den Vorgang fotografiert (siehe Bild). Die PEG weist die Vorwürfe zurück (siehe Text unten).

Der Vorstand der BI ist über die Menge der Staubemission entsetzt und fordert: „Mit Blick auf die Gesundheitsbelastung für die Bevölkerung, besonders in Stedum und in Equord, muss jetzt sofort gehandelt werden.Entweder werden die Lastwagen in einer geschlossenen Halle beladen oder man muss den Betrieb in Gänze einstellen.“

mgb

Peiner Entsorgungsgesellschaft weist Vorwürfe zurück

Unternehmen: „TÜV Nord Umweltschutz hat festgestellt, dass keine unzulässigen Staubmengen niedergehen“

Stedum/Peine. Die Peiner Entsorgungsgesellschaft (PEG) hält die Vorwürfe der Bürgerinitiative (BI) für Umweltschutz der Gemeinde Hohenhameln, dass beim Verladen von Altholzhackschnitzeln zu viel Staubemissionen produziert werden, für unberechtigt (siehe Text oben).

In einer Stellungnahme teilt das Unternehmen mit, dass bereits im Oktober ein Gutachter des TÜV Nord Umweltschutz festgestellt habe, dass von der Holzanlage keine unzulässigen Staubmengen auf die benachbarte Wohnbebauung niedergehen würden.

Trotz der positiven Rückmeldung wurden umfassende Verbesserungen durchgeführt. „Der schnelllaufende Nachzerkleinerer wurde durch einen Überkornabscheider ersetzt. Dadurch wird in der Produktion wesentlich weniger Staub erzeugt“, heißt es in dem Schreiben. Weiterhin wurden die Materialboxen mit potentiell staubenden Gütern der Nord- und Südseite der Altholzanlage geschlossen.

Die Schlauchfilteranlage sei ertüchtigt und mit einer Ableitung der Luft über das Dach versehen worden. Außerdem werde das Holz im Rohmateriallager und am Vorzerkleinerer bei Bedarf mit Wasser benetzt. Und: „Durch die neue Technologie ist der Staub grobkörniger, sodass er sich schneller absetzt“, teilt das Unternehmen mit. „Die Holzanlage selbst wird an der Nordseite noch weiter geschlossen werden und ist dann weitestgehend eingehaust.“

Eine komplette Einhausung sei nicht sinnvoll, da die Halle vergrößert werden müsste.

mgb

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