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Botschaft ans Hirn: Nicht alles ernst nehmen

Mehrum Botschaft ans Hirn: Nicht alles ernst nehmen

Mehrum. Das Mehrumer Dorfgemeinschaftshaus platzt aus allen Nähten. Zumindest akustisch, denn 23 Leute lachen lauthals über - ja, worüber denn? „Dass sie gerade Spaß haben, dass sie heute hier sind und es ihnen gut geht. Oder ganz einfach über sich selber“, nennt Marion von Appen einige Gründe. Doch gerade die brauchen die Fans von Lachyoga überhaupt nicht, erklärt die Entspannungstherapeutin und Lachyoga-Lehrerin.

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Was gibt‘s denn da zu lachen? Das wissen die Lachyoga-Teilnehmer auch nicht, sie können aber ganz ohne Anlass in Gelächter ausbrechen.

Quelle: hui

In den Kursen, die sie seit fünf Jahren anbietet, geht es um das Lachen seiner selbst Willen, einfach so, ohne Anlass. Die Idee kam so gut an, dass sie vor einem Jahr den Mehrumer Lachclub gründete. Dessen Mitglieder treffen sich einmal im Monat, um sich gründlich auszulachen.

Lockerungsübungen haben die Hobby-Lacher nicht nötig, denn bei ihrer Lieblingstätigkeit wird fast jeder Muskel angesprochen und gelockert. Dazu erzählt von Appen eine kleine Geschichte, die nicht unbedingt lustig ist, aber mit höllischem Gelächter bedacht wird. Auch die eingestreuten Atemübungen enden in nicht enden wollendem Lachen. Sogar bei einer Lachmeditation im Liegen kringeln sich die Teilnehmer, rollen dabei von ihren Yogamatten und gackern, röhren, keckern und juchzen bis kurz vor die Schnappatmung.

„Ich neige im Winter zu depressiven Verstimmungen, da hat mir mein Arzt einen Lachyoga-Kursus empfohlen“, sagt Nicole Debusson aus Vöhrum. „Ich bin sehr skeptisch da hingegangen, aber als ich es ausprobierte, wusste ich: Das ist meins!“ Die Botschaft ans Hirn, alles mal nicht so ernst zu nehmen, setzt sich auch im Alltagsleben durch, wie Trainerin Marion von Appen berichtet. „Ich habe während eines total öden Messebesuchs einfach mal laut in mein Handy gelacht – schon ging es mir viel besser“, bestätigt Mathias Longardt aus Uetze diese Wirkung. Er joggt gern und hat das Lachen als viel umfassenderes Fitness- und Entspannungsprogramm entdeckt. „Die Glückshormone machen einen richtig happy“, fügt er hinzu.

Kurs- und Clubleiterin Marion von Appen ist während ihres Studiums auf diese Form der Entspannung gestoßen. „Wir kitzeln das kleine Kind wieder heraus, das sich ohne Grund total kaputt lachen kann“, sagt sie. Dem Körper sei es egal, ob das Lachen echt oder – oft am Anfang – gekünstelt ist. „Die Botschaft kommt auf alle Fälle im Hirn an, und mit der Zeit stellt sich bei jedem das echte Lachen ein.“

hui

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