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Borgelts Bistro öffnet heute zum letzten Mal

Hohenhameln Borgelts Bistro öffnet heute zum letzten Mal

Hohenhameln. Für Ingelore und Dirk Borgelt ist heute ein trauriger Tag: Zum letzten Mal öffnen sie ihr Bistro an der Clauener Straße in Hohenhameln. Von 10 bis 18 Uhr wollen sie sich noch einmal von allen Stammgästen verabschieden, die sich die sich dort zum Klönen und Kartenspielen trafen - danach ist endgültig Schluss.

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Muss schließen: Borgelts Bistro in Hohenhameln.

Quelle: A/im

Fast 15 Jahre lang hat das Gastronomen-Paar aus Stedum ein Bistro in Hohenhameln betrieben, seit 2005 an heutigen Standort. „Dass wir schließen müssen, ist wirklich schade“, sagt Dirk Borgelt. „Aber es geht nun mal nicht anders.“ Seit zwei Jahren leidet der gelernte Koch an einer Autoimmunkrankheit, er gilt als schwerbehindert und bekommt Erwerbsunfähigkeitsrente. Eine Zeit lang saß er sogar im Rollstuhl. Dass die ganze Arbeit im Bistro an seiner Frau hängen bleibt, will er nicht: „Den Stress tue ich ihr nicht länger an“, sagt Borgelt.

Doch trotz allen Abschiednehmens gibt es auch eine gute Nachricht: Ihren Partyservice betreibt Ingelore Borgelt wie gewohnt weiter - und sie kocht auch weiterhin für die Grundschüler, die Nachmittags in Hohenhameln betreut werden. In ihrem Heimatort Stedum haben die Borgelts neue Räume angemietet, die Küche aus dem Bistro wollen sie in den kommenden beiden Wochen dort aufbauen, damit sie pünktlich nach den Herbstferien wieder die Grundschule beliefern können. „Für die Kinder wird sich nichts ändern, die werden das gar nicht merken“, verspricht Borgelt.

Auch im Rathaus freut man sich über diese Lösung: „Wir waren mit Borgelts immer zufrieden“, sagt Bürgermeister-Vertreter Frank Meißner. „Schön, dass es jetzt ohne Bruch weitergeht.“ Zwischendurch sah es ganz danach aus, als müsse sich die Grundschule einen neuen Caterer suchen (PAZ berichtete). Denn Borgelts ursprünglicher Plan, die Küche aus dem Bistro in die Garage ihres Wohnhauses einzubauen, scheiterte - weil ein Nachbar nicht zustimmte und die Garage genau auf der Grundstücksgrenze steht.

Ganz vom Tisch ist der Traum vom Gastronomiebetrieb im eigenen Haus aber noch nicht. Borgelts haben einen Schiedsmann eingeschaltet, der zwischen ihnen und dem Nachbarn vermitteln soll. „Wir würden natürlich lieber zu Hause arbeiten“, sagt Borgelt. „Wer weiß, vielleicht machen wir doch noch eine Kneipe im Garten auf - das ginge auch ohne Zustimmung unseres Nachbarn.“

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