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Börde-Volksbank warnt vor Betrügern

Hohenhameln Börde-Volksbank warnt vor Betrügern

Hohenhameln. Betrüger denken sich immer neue Methoden aus, um ihre Opfer um das Ersparte zu bringen - und immer öfter geraten Senioren in den Fokus der Straftäter. Eine Mitarbeiterin der Börde-Volksbank vereitelte jetzt einen Fall - und die Bank, die auch in Hohenhameln eine Filiale betreibt, warnt vor Betrügern.

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Betrüger versuchen immer häufiger, Senioren mit falschen Geschichten um ihr Geld zu bringen.

Quelle: Symbolfoto

5000 Euro wollte eine Rentnerin aus Hoheneggelsen (Hildesheim) Ende August an vermeintliche Steuerfahnder zahlen - doch es waren Betrüger. Was war passiert? Einige Wochen zuvor erhielt die Frau an der Haustür Besuch von einem Unbekannten, der sich als Scherenschleifer vorstellte. „Die ältere Dame hatte tatsächlich ein Messer zu schärfen und nach einer scheinbar harmlosen Plauderei sowie einer weiteren Woche erhielt sie das geschärfte Messer zurück“, berichtet Simone Drewes von der Börde-Volksbank. Kurz darauf meldete sich allerdings die angebliche Steuerfahndung - und forderte 75 000 Euro. Die Angelegenheit könne nur dann früher aus der Welt geschafft werden, wenn die Seniorin noch am selben Tag 5000 Euro in bar an einen Kurier übergebe. Eingeschüchtert machte sich die rüstige Dame auf den Weg in die Volksbank-Filiale.

Aufgelöst stand sie am Schalter und wartete auf die ihr seit vielen Jahren bekannte Kundenberaterin. „Die hatte bereits bei der Begrüßung den Eindruck, dass etwas nicht in Ordnung sei“, schildert Drewes. „Als dann der Wunsch nach sofortiger Auszahlung von 5000 Euro kam, wurde die Beraterin vollends stutzig und fragte ganz gezielt nach.“ Sie erfuhr immer mehr und machte der Seniorin klar, dass es sich um einen Betrug handeln könnte. „Mit Einverständnis der Kundin rief sie bei der Polizei an und erfuhr, dass es sich um eine Masche handele, die in der Region Hildesheim schon zum Erfolg bei gutgläubigen älteren Menschen geführt hat“, so Drewes.Die Kundin war nach dem Telefonat mit der Polizei überzeugt, so dass sie den Ganoven zusammen mit der Polizei das Handwerk legen wollte. Zum Schein fuhr sie mit einem leeren Päckchen nach Hause, und wurde dort wieder von den Betrügern angerufen. Wenig später stand der angekündigte Kurier vor der Tür. Die Seniorin ließ ihn herein - im Haus wartete schon die Polizei. Es stellte sich heraus, dass es sich bei den Betrügern um vier Männer handelt, die in Hildesheim bereits mehrfach auffällig geworden sind.

Drewes betont: „Betrüger finden immer wieder Opfer, die sie schlimmstenfalls um ihre gesamten Ersparnisse bringen. Das muss nicht sein, wie man an dem Beispiel sehen kann: Aufmerksame Menschen - seien es nun Bankberater, Nachbarn oder auch Passanten - können mithelfen, derartigen Ganoven das Handwerk zu legen.“

js

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