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Blitzeinbruch in Tankstelle: Täter kamen mit gestohlenen Kennzeichen

Hohenhameln Blitzeinbruch in Tankstelle: Täter kamen mit gestohlenen Kennzeichen

Hohenhameln. Nach wenigen Minuten waren die fünf Täter bereits wieder verschwunden. Am frühen Donnerstagmorgen gegen 4.15 Uhr wurde in die Tankstelle am Zimmernplatz in Hohenhameln eingebrochen - nur sechs Tage nach einem misslungenen Einbruchsversuch bei der selben Tankstelle. Diesmal aber erbeuteten die Täter stangenweise Zigaretten.

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Erneut Ziel eines Einbruchs: Die Tankstelle am Zimmernplatz.

Quelle: cb

Mit einem mutmaßlich schwarzen Mercedes, der mit gestohlenen Kennzeichen aus Brandenburg unterwegs war, fuhren die Täter vor. Dann zerschlugen sie mit mitgebrachtem Werkzeug die Scheibe der Tankstellen-Eingangstür und gelangten so in den Innenraum. Sie hatten es auf Zigaretten abgesehen.

„Die Beute verstauten sie in mehreren Stoffbeuteln, die sie nach dem Verlassen der Tankstelle in dem Pkw verstauten“, schildert Polizeisprecher Peter Rathai. Die Menge der erbeuteten Zigaretten sei noch unbekannt. „Die Tat kann nur wenige Minuten gedauert haben, wir waren nach dem Alarm sehr schnell vor Ort, da ein Streifenwagen in der Nähe war. Aber die Täter waren bereits weg.“

„Seit 15 Jahren betreibe ich die die Tankstelle und ein Einbruch passiert schon mal - aber doch nicht zwei in einer Woche“, sagt Betreiber Otto Klessen geschockt. „Wenn man hier ankommt, schon wieder ein Einbruch, dann sieht man die Glasscherben und die Ware ist weg - da wird einem schon mulmig im Magen.“

Er müsse sich aber bei seinen Nachbarn bedanken, die erneut sehr aufmerksam waren: „Drei Nachbarn sind praktisch in Schlafanzügen rausgelaufen, haben die Einbrecher weg geschrien und sich nicht beeindrucken lassen.“ Dennoch sei ihm „bange, dass mal mehr passiert“.

Davor warnt auch die Polizei. Rathai: „So etwas ist aus unserer Sicht nicht zu empfehlen!“ Stattdessen sollten Einbruch-Zeugen lieber still beobachten und die Polizei informieren. „Man sollte die Täter verdeckt beobachten und am Telefon mit der Polizei bleiben, um live die Geschehnisse zu berichten.“ So sei die Chance für die Beamten am Größten, die Täter auf frischer Tat zu ertappen.

js

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