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Berufsorientierung: BBg des Landkreises testete Hohenhamelner Realschüler

Hohenhameln Berufsorientierung: BBg des Landkreises testete Hohenhamelner Realschüler

Hohenhameln. Drei Tage lang war diese Woche das Pro-Aktiv-Center der Berufs- und Beschäftigungsgesellschaft (BBg) des Landkreises an der Realschule Hohenhameln zu Gast. Beim sogenannten Kompetenzen-Karussell gab es für rund 30 Achtklässler praktische Übungen und individuelle Tests zum Thema Berufsorientierung.

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Unter Anleitung wird beim „Hammerwerk“ getüftelt. Es zählen technisches Verständnis und Teamarbeit.

Quelle: js

„Die Schüler können herausfinden, welche Stärken, Kenntnisse und Fähigkeiten vorhanden sind - vielleicht auch über das Schulwissen hinaus“, sagt Jens Bormann, Fachbereichsleiter Arbeit/Wirtschaft/Technik an der Realschule Hohenhameln. „Sie kennen ja bis hierhin eigentlich nur Schule. Das Programm ermöglicht einen Blick über diesen Tellerrand.“ Der Anspruch sei nicht, den Kindern schon in ihrem Alter den Traumjob präsentieren zu können, „aber sie haben sich dann mit diesem Thema auseinandergesetzt. Wenn die erste Berufs-Idee nochmal kippt, ist das kein Desaster. Aber die Schüler haben sich dann schon mal gefragt, was sie wollen und können“, schildert Bormann.

Und so geht es dann auch beim sogenannten Kompetenzen-Karussell des Pro-Aktiv-Centers zu: Mal beim individuellen Test zu Berufswünschen am Computer, mal beim kreativen Zusammenstellen der Zimmer einer Wohngemeinschaft, mal beim technischen Verstehen und Zusammensetzen eines kleinen „Hammerwerks“. Die Landkreis-Sozialpädagogen leiteten die Schüler fachkundig an - und hatten immer auch ein Auge auf die sozialen Kompetenzen der Schüler.

„Wir schauen, wie die Schüler drauf sind, welche sozialen Fähigkeiten sie haben, ob sie teamfähig sind - wer hört zu, wer ist dominant, wer leise? Dabei schauen wir natürlich auch, wo die Stärken der Schüler liegen“, sagt Kathrin Schulz, die das Projekt in Hohenhameln koordinierte. „So bekommen die Schüler die Möglichkeit, auch mal von außen eine Rückmeldung zu bekommen. Mit den Aufgaben kitzeln wir immer auch Talente hervor.“ Den Abschluss des Projektes bildet für einen möglichst großen Effekt ein ausführliches Einzelgespräch mit den Schüler.

Das kam an: „Man konnte viel experimentieren und viele neue Sachen lernen“, lobte Schüler Johannes Pittel. Und Paul Lüders freute sich: „Ich fand es sehr interessant, ich konnte meine Fähigkeiten testen und auch Neues ausprobieren.“

js

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