Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Beiträge für Kita-Sonderöffnungszeiten überdenken

Hohenhameln Beiträge für Kita-Sonderöffnungszeiten überdenken

Hohenhameln. Ab dem 1. März sollen für die sogenannten Sonderöffnungszeiten in den Kindertagesstätten in der Gemeinde Hohenhameln Beiträge gezahlt werden. Doch die entsprechende Regelung hat aus Sicht der Grünen, die daran mitgearbeitet haben, eine Ungleichbehandlung zur Folge.

Voriger Artikel
Bürgerversammlung: Gemeinde hat Geldsorgen
Nächster Artikel
Neuer Veranstaltungskalender liegt vor

Kinder in einer Tagesstätte: In Hohenhameln werden die Gebühren für Sonderöffnungszeiten diskutiert.

Quelle: A

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stellt nun an den Gemeinderat den Antrag, auf Beiträge für die Sonderöffnungszeiten bis auf weiteres zu verzichten und deren Höhe neu zu kalkulieren. Unterzeichnet hat diesen Antrag die Fraktionsvorsitzende Lisbeth Kunz.

Hintergrund: Außerhalb der regulären Betreuung - zum Beispiel am frühen Morgen - gibt es die so genannten Sonderöffnungszeiten, zu denen die Kinder schon in die Kita kommen können. Bisher wurden hierfür keine Beiträge berechnet. Das soll laut Ratsbeschluss vom 12. Dezember 2014 ab dem 1. März 2015 anders werden.

Für die Festsetzung dieser Beiträge wurde ein Arbeitskreis gebildet, dem Vertreter aus den Kitas, der Eltern, der Verwaltung und der Politik - auch der Grünen - angehörten.

„Die Berechnung ist aus unserer Sicht stark vereinfacht“, heißt es im Antrag der Grünen. So sei es zu einer fehlerhaften Angabe über die stündlichen Betreuungskosten gekommen.

Für die Sonderöffnungszeiten werden pauschal 40 Euro pro Stunde berechnet, ohne Berücksichtigung der Sozialstaffel und der Geschwisterermäßigung. So komme es zu einer überproportional hohen Belastung für Eltern mit kürzeren Betreuungszeiten. An einem Rechnenbeispiel wird das deutlich gemacht. Demnach bezahlen Eltern, die ihr Kind regulär sechs Stunden täglich betreuen lassen und darüber hinaus eine Stunde der Sonderöffnungszeit in Anspruch nehmen, insgesamt 155 Euro im Monat. Ist das Kind aber täglich neun Stunden in der regulären Betreuung, werden nur 138 Euro fällig. Das sei eine Ungleichbehandlung, heißt es im Antrag.

„Durch die rasche Einführung der Beiträge mitten im laufenden Kindergartenjahr sei es für die Eltern kaum möglich, alternative Betreuungen zu finden“, heißt es im Antrag. Einige Familien stelle der Beitrag aber vor erhebliche finanzielle Schwierigkeiten. Zudem sei noch nicht klar, ob für entsprechend berechtigte Kinder, deren Gebühren vom Landkreis bezuschusst werden, diese Bezuschussung auch für die Sonderöffnungszeiten gilt.

„Natürlich kann man die Regelung noch einmal überdenken“, sagt Hohenhamelns Bürgermeister Lutz Erwig. Er weist in diesem Zusammenhang aber darauf hin, dass die Sonderöffnungszeiten verhältnismäßig deutlich teurer als die regulären Zeiten sind, weil sie nur von wenigen Kindern in Anspruch genommen werden.

wos

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hohenhameln

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Konzert für Schüler in Ilsede
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung