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Beim Workcamp sind drei Kontinente vertreten

Sievershausen Beim Workcamp sind drei Kontinente vertreten

Sievershausen. Sie kommen aus Mexiko, Taiwan oder Russland: Von drei Kontinenten sind junge Menschen im Alter von 19 bis 28 Jahren in die Antikriegswerkstatt Sievershausen gekommen, um beim internationalen Workcamp zwei Wochen gemeinsam zu verbringen.

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Aus drei Kontinenten kommen die Teilnehmer beim Internationalen Workcamp. Hier ein großer Teil der Gruppe, weitere helfen derzeit bei der Beseitigung der Hagelschäden.

Quelle: hb

Im praktischen Bereich stellt sich den Freiwilligen die Aufgabe, den im letzten Jahr angelegten Niedrigseilgarten auf dem Spielfeld um einige Komponenten zu erweitern. Auch die künstlerischen Ambitionen werden befriedigt, es wird wieder ein neues „window of peace“, auf deutsch Fenster des Friedens, am alten Landarbeiterhäuschen in der Brinkstraße gestaltet.

Die Teilnehmer, die aus Russland, der Ukraine, Mexiko, Finnland, Spanien, Italien, Taiwan, China, Korea, Chile, der Tschechischen Republik und Deutschland kommen, einen Schnellkursus in gewaltfreier Konfliktbearbeitung, , an dessen Ende alle Teilnehmenden ein Zertifikat als Friedensstifter erhalten. Des weiteren steht auch wieder eine Exkursion in die Gedenkstätte KZ Bergen Belsen auf dem Programm.

Da sind zum Beispiel die beiden Teamer Linda Bayer (21) aus Deutschland und Benjamin Otero-Pfaff (28) aus Chile. Für Linda ist es das erste Workcamp. Sie strebt beruflich Deutsch und Philosophie auf Lehramt an. Als Teamerin vermittelt sie zwischen den übrigen Teilnehmern und dem Leiter Otto Dempwolff. Die gleiche Funktion hat auch Benjamin Otero-Pfaff. Er lebt seit sechs Jahren in Deutschland. Beruflich schwebt ihm eine Aufgabe im sozialen Bereich vor.

„Sprachlich gibt es keine Probleme“, erläutert Bayer. Da aus einem Land meist zwei Teilnehmer dabei seien, verständige man sich neben Englisch auch in Russisch, Chinesisch und weiteren Sprachen. Besonders gut gefalle den Gesprächspartnern, dass dieses Workcamp in einem Dorf stattfinde. Es wäre eine angenehme Atmosphäre.

Zu einem Treffen mit Gemeindemitgliedern wird es am 7. August ab 18.30 Uhr in und an der Antikriegswerkstatt am Klaus-Rauterberg-Weg kommen. Seinen Abschluss findet das Workcamp mit einer Friedensandacht in der Marktkirche in Hannover am Sonntag, 11. August, umab 18 Uhr. Dort werden dann noch einmal die Ergebnisse des diesjährigen Workcamps vorgestellt.

hb

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