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"Bei Herta" hat ab morgen einen neuen Wirt

Equord "Bei Herta" hat ab morgen einen neuen Wirt

Equord. Morgen eröffnet in Equord die Gaststätte "Bei Herta" neu. Der Sportverein will sie künftig nicht mehr verpachten, sondern selbst führen - und hat dafür einen Koch und eine Kellnerin angestellt. Ein mutiger Plan, der nicht scheitern darf.

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Sie führen ab morgen die Gaststätte „Bei Herta“ in Equord: Der Koch Karl-Heinz Halmann und seine Lebensgefährtin Susanne Schuhmann.

Quelle: sur

Für die Finanzen des SV Herta Equord ist die Gaststätte enorm wichtig. Bisher sicherte sie verlässliche Pachteinnahmen - und laut dem Vorsitzenden Bernd Zimmermann hätte das ruhig so weitergehen können. „Mit den Pächtern waren wir sehr zufrieden“, sagt er. Mehr als zehn Jahre lang führten Gerd Bertram und Helga Fricke das Wirtshaus, jetzt haben sie aus Alters- und Gesundheitsgründen aufgehört.

Weil sich kein neuer Pächter zu den alten Mietkonditionen fand, hat der Verein beschlossen, das Gasthaus selbst zu führen. Das Ziel: Noch mehr Gäste anlocken, noch mehr Umsatz machen als früher. Nicht aus Gier, sondern für die Zukunft des Vereins, der sich zum Teil über die Gaststätte finanziert und das Geld dringend braucht. „Unsere Ausgaben steigen ja auch ständig, Strom und Gas werden immer teurer“, sagt Zimmermann.

Damit der Umsatz steigt, will der Verein unter anderem den Service verbessern. Der Vorstand hat Karl-Heinz Halmann als Koch eingestellt, den Bruder von Zimmermanns Frau und „ein Vollprofi in dem Gewerbe“, wie der Vereinsvorsitzende versichert. Elf Jahre lang führte Halmann eine Camping-Gaststätte im Rheinland, jetzt ist er nach Equord gezogen - zusammen mit seiner Lebensgefährtin Susanne Schuhmann, die im Sportgasthaus als Servicekraft arbeiten wird.

In den vergangenen Tagen und Wochen hat Halmann die Speisekarte überarbeitet, die Küche neu eingerichtet und das Gasthaus umdekoriert. Der Verein hat einen neuen Fernseher und eine Kaffeemaschine angeschafft: Jetzt gibt es auch Cappuccino, wo früher nur Filterkaffee serviert wurde.

Halmann hat Nudelgerichte und argentinisches Steak auf die Karte geschrieben - dabei soll auch weiterhin vor allem „gutbürgerliche deutsche Küche“ angeboten werden. „Wo gibt es das heute schon noch?“, fragt der stellvertretende Vereinsvorsitzende Karl-Heinz Hilbig. Tatsächlich ist Equord einer der wenigen Orte im Umkreis, wo es noch eine Gaststätte gibt. „Die Equorder wissen, was sie am Sporthaus haben“, sagt Zimmermann. Gern werde „Bei Herta“ auch für private Feiern gebucht. Darauf hofft der Vereins-Chef auch in Zukunft: „Wenn das schief geht, sind wir pleite.“

sur

  • Am Wochenende feiert der SV Herta Equord die offizielle Wiedereröffnung der Gaststätte „Bei Herta“. Das Wirtshaus hat morgen und am Sonntag jeweils ab 11 Uhr geöffnet.
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