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Bauhof: Wir sind die Mädchen für alles

Hohenhameln Bauhof: Wir sind die Mädchen für alles

Hohenhameln. Sie flicken Straßen, fegen Spielplätze und wechseln defekte Glühbirnen in den Dorfgemeinschaftshäusern: Die Männer vom Bauhof. „Wir sind die Mädchen für alles“, sagt Bauhof-Leiter Dieter Nitschkowski. „Viele kriegen gar nicht mit, wie vielfältig unsere Arbeit ist.“

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Bauhof-Einsatz auf einem Spielplatz in Hohenhameln: Christoph Hasse (links) und Cord Weihkopf harken Laub, lockern den Sand und überprüfen die Spielgeräte.

Quelle: sur

Die zehn Männer sind so etwas wie die Hausmeister, die das Eigentum der Gemeinde in Schuss halten. Dazu gehören immerhin fast 40 Gebäude - vom Rathaus über die Grundschule bis zu den Dorfgemeinschaftshäusern - sowie kilometerweise Fußwege, Straßen, Feldwege, Grünflächen und etwa 30 Spielplätze.

Zu tun gibt es immer: Die Bauhof-Mitarbeiter schneiden Büsche, fegen den Platz vorm Rathaus, bessern holprige Gehwege aus und kontrollieren, ob die Klettergerüste auf den Spielplätzen noch sicher stehen - gerade jetzt im Frühling eine wichtige Aufgabe. Wenn Veranstaltungen anstehen, rücken die Männer im Dorfgemeinschaftshaus schon mal Tische und Stühle zurecht.

Nitschkowskis Job ist es, all diese Aufgaben im Blick zu behalten und seine Leute dorthin zu schicken, wo es gerade „brennt“. Manchmal spielt der Bauhof tatsächlich Feuerwehr - wenn etwa ein Baum umgestürzt ist und auf der Straße liegt. Solche Notfälle sind allerdings eher die Ausnahme, sagt Nitschkowski. Deutlich öfter beschweren sich Bürger im Rathaus über beschädigte Bänke oder Schlaglöcher - und die Verwaltung gibt das dann an den Bauhof weiter. „Einmal hat eine Frau angerufen, weil eine tote Ratte auf dem Fußweg lag“, sagt Nitschkowski. „Da fahren wir dann hin und kümmern uns darum. Auch dafür sind wir da!“

Beim Bauhof arbeitet eine bunte Mischung aus Handwerkern: Nitschkowski selbst ist gelernter Elektriker, unter seinen Kollegen sind Tischler, Maurer und sogar ein Landschaftsgärtner.

Vor anderthalb Jahren haben noch etliche Ein-Euro-Jobber den Bauhof unterstützt - damit ist Schluss, seit die Bundesregierung das Geld dafür gekürzt hat. Die Arbeitskraft fehlt nun. „Da bleibt natürlich auch mal etwas auf der Strecke, das ist klar“, sagt Nitschkowski. „Dann werden die Rabatten eben nur noch alle sechs statt alle vier Wochen sauber gemacht.“

sur

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