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Bauausschuss: Neue Infos über Konsequenzen bei PEG wegen des Brandes

Hohenhameln Bauausschuss: Neue Infos über Konsequenzen bei PEG wegen des Brandes

Hohenhameln. Die Mitglieder des Bauausschusses der Gemeinde trafen sich nun zur Sitzung im Hohenhamelner Rathaus. Kurz vor der Ratssitzung am heutigen Donnerstag diskutierten die Lokalpolitiker noch einmal über die umstrittene Instandsetzung der Triftstraße in Mehrum und hörten mehr über die geplanten Konsequenzen auf der PEG-Deponie in Stedum nach dem Großbrand im September 2013 (PAZ berichtete).

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Im Hohenhamelner Rathaus trafen sich die Mitglieder des Bauausschusses zur Sitzung.

Quelle: A

Die Peiner Entsorgungsgesellschaft (PEG) hat Pläne für die Zukunft. Die stellten bei der Ausschusssitzung unter anderem Geschäftsführer Olaf Eckardt und Betriebsleiter Marcus Frerich vor. Demnach soll die abgebrannte Halle abgerissen und eine neue, deutlich kleinere Halle gebaut werden. Vorgesehen sei eine etwa 70 Tonnen fassende Halle - das entspricht nur rund einem Zehntel des Fassungsvermögens der alten Halle. „So, wie ich das verstanden habe, soll sich deshalb die Umschlagssituation deutlich ändern und die Lagerzeit des Mülles deutlich kürzer werden“, schildert der stellvertretende Ausschussvorsitzende, Otto-Heinz Fründt (SPD).

Ein neues Rückhaltebecken für Löschwasser sei ebenso auf dem Gelände geplant. Außerdem möchten die PEG-Verantwortlichen die Halle mit dem umstrittenen Altholzschredder teilweise mit Wänden umschließen lassen. Zwei neue Wände sollen den entstehenden Staub davon abhalten, in Richtung Equord zu wehen. „Die Planungen gehen in die richtige Richtung“, urteilt Fründt. „Aber was die Umsetzung betrifft, ist einiges offen geblieben. Mir fehlt da ein verbindlicher Zeitplan.“ Der Ausschuss habe außerdem empfohlen, das geplante neue Brandschutzkonzept mit der Gemeindefeuerwehr zu besprechen.

Ebenfalls Thema im Ausschuss war die Triftstraße in Mehrum (PAZ berichtete mehrfach). Die soll bald instandgesetzt werden - ohne dabei die Anlieger zur Kasse zu bitten. „Wir haben die Planungen einem Fachanwalt vorgelegt, der uns die telefonische Auskunft gegeben hat, dass wohl keine Anliegerbeiträge erhoben würden. Es handelt sich um eine Instandsetzung, keinen Vollausbau“, schildert Bernd Bothmer, Leiter des Verwaltungs-Fachbereiches Bauen. „Es muss noch juristisch abschließend geprüft werden und dann schriftlich vorliegen.“

Nach langer Diskussion auch mit anwesenden Bürgern und einer kleinen Änderung der Planungen - die erste Straßenverengung soll rund 100 Meter näher am Gewerbegebiet Ackerköpfe gebaut werden, um früher eine geringere Fahrgeschwindigkeit zu erzwingen - stimmten die Mitglieder ab. Mit der Mehrheit von SPD und Grüne (4 Ja-Stimmen, 3 Gegenstimmen) wurden die Arbeiten empfohlen.

js

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