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Barockorchester spielte in St.-Laurentius-Kirche

Hohenhameln Barockorchester spielte in St.-Laurentius-Kirche

Hohenhameln. Eine gelungene Mischung aus Werken verschiedener Künstler bot das Barockorchester Ilten bei seinem Konzert zum Ewigkeitssonntag in der St.-Laurentius-Kirche.

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Das Barockorchester Ilten spielte in der St.-Laurentius-Kirche Werke bekannter und weniger bekannter Komponisten.

Quelle: Foto: nic

Georg-Friedrich Händel und Georg Philipp Telemann standen am Sonnabendabend ebenso auf dem Programm wie die unbekannteren Komponisten Johann Friedrich Fasch und Johann Philipp Krieger.

„Es ist schön, dass wir das Barockorchester Ilten wieder bei uns zu Gast haben, denn um Martin Luther zu zitieren: ‚Musik ist die beste Gottesgabe‘“, begrüßte Pastor Hans Schweda die rund 60 Gäste.

Orchesterleiter Dr. Martin Schick erläuterte zu Beginn die Auswahl der Komponisten, die alle in irgendeiner Weise miteinander zu tun hatten. So war Krieger durch eine Heirat mit Händel verwandt.

Das erste Stück, das Concerto Grosso, hatte Händel mit Anleihen an den französischen Stil komponiert. So hat es nicht nur drei, sondern fünf Sätze, von denen zwei auch schon in anderen Werken verwendet worden waren. Ergreifend schön klangen die Töne durch das Kirchenschiff und zogen die Zuhörer vom ersten Augenblick an in ihren Bann. Einige verfolgten den Musikgenuss mit geschlossenen Augen. Die 23 Musiker interpretierten das Stück mit viel Liebe zum Detail und ließen beim abschließenden „Gavotte“ das barocke Leben mit seinen prächtigen Bällen und Vergnügungen fast schon greifbar werden.

„Der nächste Komponist, Johann Friedrich Fasch, ist wohl nicht jedem so geläufig. Er ist zu Unrecht fast vergessen worden, was auch daran liegen könnte, dass keine seiner Kompositionen jemals gedruckt wurde“, erklärte Dr. Schick. Als musikalischer Autodidakt habe Fasch aber viele bemerkenswerte Stücke komponiert. Er war sogar für die Stelle als Thomaskantor vorgesehen, lehnte diese aber aus familiären Gründen ab.

Das Konzert endete mit dem Concerto Pastorale von Johann Christoph Pez, in dem das Thema des Ewigkeitssonntags noch einmal aufgegriffen wurde. Das Publikum war begeistert von der musikalischen Leistung und spendete nach jedem Stück sowie am Ende des Konzertes reichlich Applaus.

nic

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