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B 65-Umgehung: SPD irritiert über Christdemokraten

Hohenhameln B 65-Umgehung: SPD irritiert über Christdemokraten

Nach einem PAZ-Artikel, in dem sich die Schwicheldter und Sehnder CDU gegen die geplante B65-Umgehungsstraße aussprechen, reagieren die Sozialdemokraten erstaunt - auch CDU-Vertreter aus Mehrum und Equord nahmen an den Gesprächen teil. Dabei gibt es einen Ratsbeschluss für den Bau der Ortsumgehung.

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Die Ortsdurchfahrt von Mehrum ist insbesondere bei Staus auf der A2 extrem belastet.

Der Rat der Gemeinde Hohenhameln hatte bereits im Jahr 2010 einen einstimmigen Ratsbeschluss (bei zwei Enthaltungen) zum Bau einer Ortsumgehung Mehrum (B 65) gefasst.

Verwundert über das Verhalten der CDU-Vertreter zeigt sich Peter Goor. „2010 wollten wir alle die Umgehungsstraße, auch die CDU. Jetzt ist Wahlkampf und es klingt so, als suche man sich nun ein anderes Thema“, sagt der Fraktionsvorsitzende der SPD im Gemeinderat.

Die SPD-Ratsfraktion hatte damals den Antrag eingebracht, um die Ortsdurchfahrt Mehrum zu entlasten. Zur Verkehrsverbesserung wurde dazu die Verlegung der B 65 von östlich Sehnde bis zur L 413 und gegebenenfalls bis zur K 33 - westlich Peine - vorgeschlagen.

Am 28. September 2010 fand dann im Hohenhamelner Rathaus ein kommunales Abstimmungsgespräch zwischen Vertretern des Landkreises Peine, der Städte Peine und Sehnde sowie der Gemeinde Hohenhameln statt, mit dem Ergebnis, dass sämtliche Behörden das Projekt unterstützen würden - so ist es in den Verwaltungsunterlagen nachzulesen. Demnach hatte auch die Region Hannover das Vorhaben befürwortet, und der Vorschlag wurde für die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans vorgemerkt.

„Für die Bürger Mehrums wäre es schlecht, wenn die Umgehung nicht käme“, macht Goor deutlich. Denn mit der Umgehung könnte der Schwerlastverkehr aus dem Ort verbannt werden. Er setze sich für eine komplette Umgehungsstrecke ein.

Der CDU-Ratsfraktionsvorsitzende Gerhard Schauer erklärt dazu: „Die in Rede stehenden CDU-Vertreter aus Mehrum und Equord sind keine Mitglieder des Gemeinderates.“

Er könne auch die Position der Sehnder und Schwicheldter CDU nachvollziehen: „Durch die Umgehung müsste jede Menge Ackerland umgewidmet werden, das Areal würde zerschnitten.“

Auf der anderen Seite hat er aber auch Verständnis für die lärmgeplagten Anwohner: „Sie müssen, wenn die A2 dicht ist, den Verkehr ertragen.“ Er könne sich momentan daher weder dafür noch dagegen positionieren, stattdessen spreche er sich für einen A2-Ausbau aus.

Marion Övermöhle-Mühlbach, Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands Hohenhameln, verweist darauf, dass es sich lediglich um Informationsgespräche gehandelt habe: „Die beteiligten CDU-Vertreter wollten wissen, was die Schwicheldter wollen.“ Sie sehe die ganze Angelegenheit weniger kritisch: „Für mich bedeutet das nicht, dass sie die Umgehung ablehnen.“

In den Augen der Hohenhamelner CDU mache es nach wie vor Sinn, die Ortsumgehung zu bauen, „weil es die Ortschaft Mehrum entlastet“. Gleichzeitig müssten dabei aber auch die landwirtschaftlichen Flächen und die Möglichkeit eines Ausbau der A 2 im Blick behalten werden.

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