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Autorin veröffentlicht einen Börde-Krimi

Hohenhameln Autorin veröffentlicht einen Börde-Krimi

Hohenhameln. Ein Pastor, eine schrullige Haushälterin, eine Dame aus dem Pfarrbüro und der Teilhaber einer Biogasanlage: Klingt, als könnte es ums Nachbardorf gehen?

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Die Autorin vom Bördekrimi „Wie die Saat, so die Ernte“. Sie schreibt unter dem Pseudonym Finna Faber.

Quelle: oh

Auf alle Fälle. Die Charaktere sind Teil des Regional-Krimis „Wie die Saat, so die Ernte“ von Finna Faber. Der spielt in der Börderegion, zu der auch Hohenhameln gehört.

Zur Geschichte: Pastor Matthias Fuchs hat seit seinem Amtsantritt in der Gemeinde Morsum nicht nur mit dem Kirchenvorstand zu kämpfen, sondern auch mit Elisabeth, der alten Haushälterin. Aber er hat auch Beistand. Himmlischen Beistand. Denn was Pastor Fuchs nicht weiß: Er hat den depressiven Schutzengel Bartholomäus auf seiner Seite. Dieser versucht mehr oder weniger erfolgreich, seinen Schutzbefohlenen vor Unheil zu bewahren, ohne gegen die himmlischen Gesetze zu verstoßen.

So einen Engel hat Fuchs auch dringend nötig, denn er wird in schicksalhafte Geheimnisse hineingezogen und macht sich auf die spannende Suche nach der Wahrheit.

Finna Faber nennt sich die Autorin von „Wie die Saat, so die Ernte“, die in der Hildesheimer Börde wohnt. Ein Pseudonym, denn die Geschichte soll im Vordergrund stehen, nicht die Autorin. Faber war der Mädchenname ihrer Großmutter, die sie schon in jungen Jahren dazu inspirierte, zu schreiben. Finna war in den 1930er-Jahren die Abkürzung für Josefine. Der Name gefiel der Verfasserin einfach.

Es ist ihr Erstlingswerk. Sie schrieb den Krimi schon vor einigen Jahren, nahm mit ihm an einem Krimiwettbewerb im Jahr 2009 teil. Gefordert wurden innovative Ideen und regionaler Bezug. Zwar kam Faber bei fast 500 Teilnehmern unter die besten 20, das Buch verschwand bis 2013 aber erst einmal wieder in einer Schublade. Dann holte Faber es wieder hervor, überarbeitete es und ließ es in einem Druckhaus in Harsum drucken.

Der aufmerksame Leser aus der Börderegion wird in dem Buch übrigens einiges wieder erkennen. Das fiktive Dorf Morsum orientiert sich an Algermissen, und auch die restlichen Landschaften im Krimi sind typische Börde-Dörfer mit Landwirtschaft, Häusern aus roten Klinkern, viel Historischem - und einer Biogasanlage.

„Es gibt viele lustige Elemente: witzige Missverständnisse, schräge Typen und die Sicht des Engels auf die Menschen mit ihren Schwächen“, sagt Faber über ihr Buch. „Es ist also kein Thriller, und es fließt fast kein Blut. Ich finde, es gibt mehr als genug Gewalt auf der Welt, auf jedem Fernsehsender laufen Actionfilme.“

Ob Faber nach ihrem Erstlingswerk noch ein Buch veröffentlichen wird, steht noch nicht fest. „Neue Ideen hätte ich aber schon“, sagt die Autorin. UndSpaß hatte Faber beim Schreiben des Bördekrimis allemal. Jetzt muss es den Lesern beim Schmökern nur noch genau so gehen.

js/rim

  • Den Regionalkrimi „Wie die Saat, so die Ernte“ gibt es in zahlreichen Buchgeschäften oder mit der ISBN-Nummer 978-3-938385-63-0 im Internet.
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