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Austauschschüler aus Ecuador tauschen Millionenmetropole Quito gegen Mehrum

Hohenhameln Austauschschüler aus Ecuador tauschen Millionenmetropole Quito gegen Mehrum

Hohenhameln. Es ist sicher ein ungewöhnlicher Schritt, den Ana Paula Rivadeneira Ramirez und Xavier Bustamante Zurita jetzt getan haben. Von der Millionenmetropole Quito nach Mehrum: Die beiden Ecuadorianer sind als Austauschschüler zurzeit an der Realschule Hohenhameln - und genießen die Zeit im kühlen Norden Deutschlands.

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Gäste und Gastgeber (von links): Lehrerin Meike Ugando-Klar mit Austausch-Schüler Xavier Bustamante Zurita, Realschul-Leiterin Kathrin Ebert-Garthof, Ana Paula Rivadeneira Ramirez und Gastschwester Carina Landauer.

Quelle: in

„Jeder grüßt den anderen, wenn man sich auf der Straße begegnet“, sagt Ana Paula Rivadeneira Ramirez. Die 13 Jahre alte Austauschschülerin aus Ecuador findet das ungewöhnlich, denn eigentlich wohnt sie in Quito, der Hauptstadt Ecuadors, in der mehr als zwei Millionen Menschen leben. Die Millionenstadt haben sie und Xavier Bustamante Zurita (15) gegen Mehrum getauscht.

Für sechs Wochen sind die beiden in der Gemeinde Hohenhameln zu Gast - und fühlen sich wohl. Zwar spielt das Wetter nicht immer mit, aber: „Es ist schön grün hier, im Gegensatz zu Quito“, sagt Xavier. Dort gibt es außerdem keine Jahreszeiten, nur Regenzeiten - trotz Regen wird es dabei nicht kälter. Eine Umstellung zum erst heißen, jetzt regnerischen Wetter in Deutschland.

Ana und Xavier gehen in Quito auf eine deutsche Schule, die Sprache macht also kaum Probleme und am Unterricht können die Ecuadorianer auch aktiv teilnehmen und sich verständigen - so wie die anderen Schüler eben auch. Neu ist für sie der Politik- und Wirtschaftsunterricht, den gibt es an der Schule in Quito nämlich nicht.

Dass die beiden nach Hohenhameln gekommen sind, war übrigens Zufall. „Wir haben uns nicht ausgesucht, wo wir in Deutschland bleiben möchten“, sagt Ana. Unglücklich sind sie mit der Wahl aber keineswegs: „Wir wurden hier nett aufgenommen“, sagt Xavier. Das sei nicht überall so gewesen. „In Berlin hatte ich das Gefühl, dass die Menschen nicht so gerne mit einem reden möchten“, erinnert sich Xavier an seinen Aufenthalt in der Hauptstadt. „Besonders schön ist der lange Sonnenuntergang“, berichtet Ana über einen weiteren Unterschied zur Heimat und Xavier erklärt: „Bei uns zu Hause ist es sehr schnell dunkel, hier nicht.“

Tausche Millionenstadt gegen Mehrum - die Vorteile eines Dorfes.

in/js

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