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Ausschuss: Lärmbelastung gering halten

Hohenhameln Ausschuss: Lärmbelastung gering halten

Hohenhameln. Der Bauausschuss der Gemeinde Hohenhameln hat die Verwaltung beauftragt, vor der Ratssitzung am nächsten Donnerstag die Möglichkeiten zu prüfen, die nächtliche Lärmbelastung durch das Recyclingzentrum zwischen Stedum und Equord gering zu halten. Konkret geht es darum,, im Bebauungsplan „Hettberg“ entweder einen Grenzwert von 38 Dezibel in der Zeit zwischen 22 und 6 Uhr festzuschreiben oder Nachtarbeit in dem Peiner Abfallwirtschaftsbetrieb auszuschließen.

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Umstritten ist der Bebauungsplan „Hettberg“, der es dem Peiner Abfallwirtschaftsbetrieb möglich machen soll, das Gelände an der ehemalige Deponie zwischen Equord und Stedum bei Bedarf umzubauen und zu erweitern.

Quelle: A

Ein Lärmgutachten hatte für die nächstgelegenen Häuser im Wohngebiet südöstlich von Equord einen derzeitigen Wert von 38 Dezibel ermittelt; dabei waren allerdings noch die Geräusche eines Beton- und Monierbetriebs berücksichtigt worden, der nicht mehr arbeitet. Die Recyclinganlage würde diesen Wert nach Information von Bauamtsleiter Bernd Bothmer nur unwesentlich erhöhen. „Wir als Gemeinde können keine weiteren Einschränkungen verfügen“, meinte er.

Auch die Feinstaubbelastung wird sich nach seiner Einschätzung nach nur unwesentlich erhöhen. „Derzeit liegt Hohenhameln da nach der entsprechenden Karte des Umweltbundesamts im untersten Bereich“, erklärte der Bauamtsleiter.

Kaminöfen, Autoverkehr, Ackerbau an windigen Tagen und Getreidetrocknungsanlagen sowie Brenntage und Osterfeuer stellen nach Meinung von Otto-Heinz Fründt, Bierbergen, und Jens Böker, Ortsbürgermeister von Mehrum, eine größere Staubbelastung dar. Heinz-Erwin Dahlheimer, Ortsbürgermeister von Stedum, gab zu bedenken, dass eine Einhausung auch eine Explosionsgefahr darstelle.

Nicht alle Ausschussmitglieder mochten sich für den Bebauungsplan in seiner jetzigen Form aussprechen, abgesehen von dem Themenbereich Lärm. Marion Overmöhle-Mühlbach (CDU) aus Ohlum hätte gern die Bedenken der Anlieger wegen der befürchteten Feinstaubentwicklung in den Plan eingearbeitet gesehen und stimmte deswegen gegen die Vorlage.

Die anwesenden Equorder und Stedumer waren durch die Gemeindeordnung von der Diskussion ausgeschlossen.

sz

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