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Aus Fernost nach Clauen und zurück

Clauen Aus Fernost nach Clauen und zurück

Seit drei Wochen lebt Atsuko Chinen bei einer Gastfamilie in Clauen. Die Japanerin hat schon viel erlebt und kann sich inzwischen auch auf Deutsch unterhalten.

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Die Austauschschüler beim Essen in Hohenhameln: Die Lehrerinnen Mariko Sada (am Tisch Zweite von links) und die Nina Kurganova (Dritte von rechts) haben sie begleitet.

Quelle: privat

Clauen . „Ich habe es verstanden“, ruft Atsuko stolz. Sie und ihre japanische Freundin Saeno Shima haben gerade mit Atsukos Gastmutter Elke Sandmann-Miehtke aus Clauen den Abend geplant. Und obwohl beide Mädchen erst seit drei Wochen deutsch lernen, können sie sich schon gut verständigen. „Wir reden inzwischen hauptsächlich auf Deutsch, nur im Notfall übersetzen wir auf Englisch“, freut sich Sandmann-Miehtke.

Atsuko und Saeno mögen die deutsche Sprache sehr, auch wenn es für sie schwer ist – besonders die Grammatik. Neben Deutsch lernen sie in ihrem Unterricht auch die deutsche Geschichte kennen. Wenn die beiden Japanerinnen Freizeit haben, verabreden sie sich, gehen shoppen und spielen in Hohenhameln Volleyball. In Japan haben sie auch in einem Verein gespielt: „Aber dort spielt man härter als hier in Deutschland“, sagt Atsuko.

In Clauen gefalle es ihnen gut. „Die Leute sind sehr nett“, sagt Atsuko. „Zudem sind die Gebäude sehr schön und alles ist so sauber“, ergänzt Saeno.

Für beide ist diese Woche die letzte in Clauen. Danach kommen sie in ihre Gastfamilien, bei denen sie für ein Jahr bleiben. Atsuko freut sich, denn sie hat ihre Familie aus Harsum schon kennengelernt. Saeno kommt nach Dresden. Doch trotz der Freude vermissen beide auch ihre Familien.

Das schönste Erlebnis war für beide Saenos Geburtstagsfeier. Am Freitag ist sie 18 geworden, was sie gemeinsam mit den anderen Austauschschülern gefeiert haben. Bis zur Abreise am Sonnabend haben Atsuko und Saeno noch einiges vor: mit ihren Familien zusammen Sushi zubereiten, eine Exkursion nach Hildesheim, ein weiterer Geburtstag und schließlich ihre gemeinsame Abschiedsparty.

Dabei entstehen sicher auch viele Fotos, denn: „Es stimmt“, lachen sie, „Japaner fotografieren viel und gerne.“

ls

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