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Aufregung um Brandschutzkonzept

Hohenhameln Aufregung um Brandschutzkonzept

Hohenhameln. Es dürfte die längste Sitzung des Gremiums seit vielen Jahren gewesen sein. Drei Stunden lang diskutierten die Mitglieder des Hohenhamelner Gemeinderates am Donnerstagabend über Nachtragshaushalt, die PEG, Kreisfusion und Kita-Gebühren.

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Über die Zukunftspläne der Deponie in Stedum ging es in der Hohenhamelner Ratssitzung.

Quelle: A

Hohenhameln. Für jede Menge Aufregung hatte zuvor unter anderem ein Bericht der Spitzenbelegschaft der Peiner Entsorgungsgesellschaft (PEG) gesorgt. Das Unternehmen betreibt die Deponie bei Stedum und stellte Pläne für die Zukunft vor: darunter das seit langem angekündigte übergeordnete Brandschutzkonzept, der geplante Lagerhallenneubau, Löschwasserbecken und Co. Die Kritik von Lokalpolitikern und Bürgern war laut, die Debatte hitzig. Besonders die „ewig lange Verzögerung“ beim Brandschutzkonzept stieß den Hohenhamelnern sauer auf. Und so entließ man die Entourage um PEG-Geschäftsführer Olaf Eckardt erst, als sie sich auf ein Datum zur Fertigstellung des Konzeptes festlegte. Allen voran SPD-Politiker Otto-Heinz Fründt machte Druck. „Gehen wir mal von Herbst 2015 aus“, sagte Kreisbaurat Wolfgang Gemba letztlich zu.

Außerdem berieten die Lokalpolitiker über den Nachtragshaushalt. Der war nötig geworden, nachdem die eingeplanten Gewerbesteuereinnahmen weggebrochen waren (PAZ berichtete). Der Rat stimmte nach einiger Diskussion mit den Stimmen von SPD, Grünen, FDP und Linkspartei mehrheitlich für den Nachtragshaushalt. Die CDU stimmte dagegen. Einsparungen soll es etwa durch die Verringerung der Straßenunterhaltung geben (Einsparung: 800 000 Euro), die Verschiebung des Anbaus am Feuerwehrgerätehaus Stedum (40 000) und die Unterhaltung statt des Neubaus eines Sprungturms im Pfannteichbad (55 000). Insgesamt werden so allein bei Investitionen rund 1,16 Millionen Euro im Vergleich zum beschlossenen Haushalt 2015 eingespart. Im Ergebnishaushalt der Gemeinde steht somit unterm Strich ein Minus von 4,57 Millionen Euro.

js

• Über weitere Themen der Gemeinderatssitzung lesen Sie in einer der nächsten Ausgaben.

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