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Auf der Triftstraße gilt bald Tempo 30

Mehrum Auf der Triftstraße gilt bald Tempo 30

Mehrum. Die Triftstraße in Mehrum hält die derzeitige Verkehrsbelastung nicht aus: Was die Anwohner schon länger befürchtet haben, hat jetzt ein Gutachten bestätigt. Künftig soll auf der Straße deshalb Tempo 30 gelten, und Fahrzeuge über zwölf Tonnen dürfen sie nicht mehr benutzen.

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Auf der Triftstraße in Mehrum gilt bald Tempo 30 und ein Verbot für schwere Lastwagen.

Quelle: sur

Für landwirtschaftlichen Verkehr und Linienbusse sollen die Verbotsschilder aber nicht gelten. „Das ist der bestmögliche Kompromiss im Moment“, sagt Frank Meißner von der Gemeinde Hohenhameln. Und auch Ortsbürgermeister Jens Böker freut sich über die Lösung: „Mir fällt ein Stein vom Herzen“, sagt er. Der Landkreis Peine hat die Verkehrsschilder schon genehmigt, in den nächsten Tagen werden sie bestellt und dann so schnell wie möglich aufgestellt.

Rund 30 Zuhörer waren zur Ortsratssitzung gekommen, bei der das Ergebnis der Baugrunduntersuchung der Triftstraße vorgestellt wurde. Laut Gutachten ist der Asphalt an vielen Stellen zu dünn und der Untergrund der Fahrbahn nicht tragfähig genug. In dem Untersuchungsbericht steht allerdings auch, dass nicht davon ausgegangen werden kann, „dass der Straßenverkehr auf dem ungenügenden Fahrbahnaufbau eine Gefährdung für die Gebäudesubstanz darstellt“. Anwohner hatten Risse in ihren Häusern auf die Erschütterungen zurückgeführt, die entstehen, wenn Lastwagen über die Holperpiste rumpeln (PAZ berichtete). Das ist wohl nicht der Fall - für die Risse seien eher die Gebäudesubstanz oder der Mehrumer Tonboden verantwortlich.

Eigentlich müsste die Triftstraße jetzt gründlich saniert werden. Ob das geschieht, sollen allerdings die Anwohner selbst entscheiden - schließlich müssten sie auch einen Teil der Kosten tragen. Böker will sich demnächst mit ihnen zusammensetzen. „Ich will von den Anliegern wissen: Was hätten Sie gern?“, erklärt er. „Soll nur der Fahrbahnbelag erneuert werden? Dann bliebe die Straße weiter für Lastwagen gesperrt, weil sich der Untergrund nicht ändert. Oder bauen wir die Straße komplett um, mit Grüninseln zur Verkehrsberuhigung?“ Wenn sich die Anwohner einig seien, werde sich der Ortsrat der Entscheidung anschließen, so Böker.

Laut Meißner von der Gemeinde Hohenhameln wird die Triftstraße aber frühestens in zwei Jahren saniert, zusammen mit dem Ausbau der Bundesstraße 65. „Zurzeit haben wir das Geld nicht auf dem Konto“, sagt er.

sur

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