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Auf Sicherheitsabstand zum Hähnchenmist

Maststall bei Mehrum Auf Sicherheitsabstand zum Hähnchenmist

Die Stadt Lehrte will den Hühnerkot aus der bei Mehrum geplanten Hähnchen-Mastanlage auf Distanz halten. Der Mist von 39 900 Hähnchen müsse mindestens 1000 Meter von Hämelerwald entfernt bleiben, fordert SPD-Bürgermeisterin Jutta Voss.

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Unser Bild zeigt eine Hühner-Mastanlage mit Bodenhaltung.

Quelle: Archiv

Hohenhameln-Mehrum. Bei der Ansiedlung auf Abstand achten: Die Stadt Lehrte hat in ihrer Stellungnahme zum geplanten Hähnchen-Maststall nördlich von Mehrum darauf bestanden, nicht zu nah an die Häuser zu kommen. Besonders die Hähnchen-Mist-Entsorgung müsse geklärt werden.

Im Wohngebiet Hämelerwald-Süd kennt man den Geruch von Hühnermist gut. Vor wenigen Jahren waren Tonnen davon südlich der Ortschaft auf die Felder verteilt und nicht rechtzeitig untergepflügt worden. Der Hühnerkot, er stammte aus einem Großbetrieb in den Niederlanden, stank bestialisch. Dieses Szenario hatte die Stadtverwaltung vermutlich vor Augen, als sie jetzt ihre Stellungnahme zu dem geplanten Maststall bei Mehrum formulierte. Sie habe grundsätzlich zwar keine Bedenken gegen den Stall, er dürfe aber nur genehmigt werden, wenn sicher gestellt sei, dass der Hühnerkot nicht zu dicht an Hämelerwald ausgebracht werde. Die Stadt Lehrte pocht auf eine Distanz von einem Kilometer.

Der Maststall, den die Firma Hähnchenscheune aus Hohenhameln nördlich von Mehrum errichten möchte, würde rund 1250 Meter vom Gut Adolphshof und 2000 Meter von Hämelerwald-Süd entfernt liegen. Laut der so genannten Technischen Anweisung Luft reicht für eine derartige Anlagen ein Abstand von 280 Metern zu Wohnhäusern aus.

Die Stadt Lehrte befürchtet jedoch Probleme bei der Verwertung des Mists. Der müsse nach jedem so genannten Mastdurchgang, siebenmal pro Jahr, abtransportiert und auf Ackerflächen entsorgt oder als Dünger verwertet werden.

Sollte es nicht möglich sein, den Hühnermist schnell unterzupflügen, werde er unter Folie gelagert. All das dürfe keinesfalls dichter als 1000 Meter von Hämelerwald entfernt geschehen, argumentiert die Stadtverwaltung. Darüber hinaus habe die Firma Hähnchenscheune noch nicht dargelegt, wo sie die zu erwartenden 311 Tonnen Hühnermist pro Jahr hinschaffen wolle.

Achim Gückel

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