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„Attraktivität der Gemeinde sollte erhöht werden“

Hohenhameln „Attraktivität der Gemeinde sollte erhöht werden“

Hohenhameln. Die Jahre, in denen es finanziell für die Gemeinde Hohenhameln rasant bergauf geht, sind vorbei. Trotzdem wird kommendes Jahr kräftig investiert - auf Pump.

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Der Gemeinderat tagte am Donnerstagabend zum letzten Mal in diesem Jahr im Hohenhamelner Rathaus.

Quelle: A

Im schlechtesten Fall könnte die Gemeinde Ende 2015 Schulden in Höhe von 5,3 Millionen Euro ausweisen. Bei der Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend stimmten die Ratspolitiker dem Haushaltsplan 2015 dennoch einstimmig zu.

Entgegen der Planungen konnte die Gemeinde in diesem Jahr keine schwarzen Zahlen schreiben (PAZ berichtete). Grund sind Gewerbesteuerrückzahlungen. „2015 wird noch einmal ein Minus dazukommen. Zusammen mit diesem Jahr ist das Minus dann schon gar nicht mehr so klein“, sagte Bürgermeister Lutz Erwig bei der letzten Gemeinderatssitzung in diesem Jahr. „Aber wir wollen investieren und sind bereit, dafür Kredite aufzunehmen.“ 2015 wolle die Gemeinde die Steuern nicht erhöhen. „Bleiben die Planzahlen bis 2018 so, kommen wir um Steuererhöhungen nicht herum. Oder wir müssen den Gürtel enger schnallen.“

Derzeit leistet sich die Gemeinde noch zahlreiche freiwillige Leistungen - ganz bewusst. SPD-Ratsherr Peter Goor: „Wir nehmen viel Geld in die Hand, allein 2,7 Millionen Euro für freiwillige Leistungen. Aber wir tun damit unseren Teil für eine lebenswerte Gemeinde.“ Das betonte auch Christdemokrat Uwe Gredner: „Die Attraktivität der Gemeinde sollte ständig erhöht werden, sowohl für Unternehmen als auch für Familien und Einwohner.“ Das lobte auch Grünen-Politikerin Monika Berkhan: „Der Haushalt setzt gute Signale, zum Beispiel die hohen Investitionen im Bereich Familie.“ In den Haushaltsplänen setzt die Gemeinde Einnahmen tendenziell geringer und Ausgaben höher an. Im schlechtesten Fall könnte die Gemeinde nächstes Jahr mehrere Millionen Euro Schulden neu dazubekommen und Verbindlichkeiten in Höhe von 5,3 Millionen Euro haben. In der Abstimmung sprach sich der Gemeinderat aber einstimmig für den vorgelegten Haushaltsplan 2015 aus.

Ein „Stück Lebensqualität, das Hohenhameln ausmacht“ (Malte Cavalli, FDP), will der Rat auch weiter unterstützen: das örtliche Pfannteich-Freibad. Pächterin Margarete Seifert erlebte mit dem Bad keine gute Sommersaison - darum wird für zwei Jahre der Personalkostenzuschuss um 1500 Euro auf 10 000 Euro erhöht und für drei Jahre auf die Erstattung der Bewirtschaftungskosten verzichtet. Zustimmung: einstimmig.

js

Mehr Infos zur letzten Ratssitzung in diesem Jahr gibt es in der gedruckten PAZ vom Samstag.

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