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Alte Trecker tuckerten von Harber in den Harz

Harber Alte Trecker tuckerten von Harber in den Harz

Harber. Wolkenbruch und Motorschaden: Wer mit uralten Treckern von Harber in den Harz tuckert, erlebt so manche Überraschung. "Die gute Laune hat uns das aber nicht verdorben", erzählt Ernst Ebeling von den Treckerfreunden.

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Die Treckerfreunde Harber sind in den Harz gefahren.

Quelle: oh

Drei Tage lang haben die Treckerfreunde Harber den Solling und den Harz zu bereist und dabei 325 Kilometer zurückgelegt – im Schnitt mit weniger als 20 Kilometern pro Stunde. Kurvenreiche Waldwege, wunderschöne Ausblicke und anheimelnde Dörfer – das war die schöne Seite der Tour. „In manchen Dörfer ist die Zeit vor 40 Jahren stehen geblieben, und es hat noch nach Kühen und Schweinen gerochen“, erzählt Ebeling. „Wir haben fast vergessene Bewirtschaftungsgrößen gesehen und tolle Düfte von Feldern, Wiesen und Wäldern wahrgenommen.“

Unter anderem haben die Treckerfreunde den „Welt-Wald“ besucht, der aus mehr als 600 Baum- und Straucharten aus Nordamerika, Asien und Europa besteht. Revierförster Dietmar Mann führte die Gruppe durch einen Wald von Mammutbäumen.

Doch die Reise hatte auch ihre Tücken. Bereits in Dassel konnten die Treckerfreunde wegen eines Wolkenbruchs nicht weiterfahren. In Silberborn, kurz vor Holzminden, warteten die Mitglieder des dortigen Oldtimerclubs mit einer kleinen Stärkung auf die 15 alten Trecker aus Harber. „Dieses Kennenlernen erwies sich zwei Stunden später als großes Glück“, erzählt Ebeling. Denn kurz vor dem Etappenziel hatte einer der Trecker einen Motorschaden und musste die letzten Kilometer an der Schleppstange zurücklegen. „Ein Telefonat mit den neuen Freunden aus Silberborn stellte eine Verbindung nach Wahmbeck zu Daniel Bunzendahl her. Er ist selbst Eicherbesitzer und Vorsitzender in einem Treckerclub. Am nächsten Morgen hat er das Ersatzteil geliefert und eingebaut, eine tolle Leistung“, lobt Ebeling.

Sein Fazit: Eine tolle Tour – trotz Überraschungen. „Wir haben nette, hilfsbereite Menschen kennen gelernt und freuen uns auf eine hoffentlich regenfreie Ausfahrt im nächsten Jahr ins Leinebergland.“

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