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Alte Deponie bald nicht mehr zu sehen

Stedum Alte Deponie bald nicht mehr zu sehen

Seit sechs Jahren ist sie nicht mehr in Betrieb, die alte Deponie in Stedum – aber noch immer kümmern sich Mitarbeiter des Abfallwirtschaftsbetriebs um den Müll, der dort lagert und von dem bald nichts mehr zu sehen sein soll.

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Wird zurzeit planiert, später mit Kunststoff-Bahnen abgedeckt und danach bepflanzt: Der Müllberg in Stedum.

Quelle: cb

Stedum. Im September 1983 wurde in der ehemaligen Tonkuhle in Stedum der erste Müll eingelagert. Bis Mai 2005 landeten dort mehr als 1,3 Millionen Tonnen Abfall. Würde man diese Menge auf große Lastwagen verladen, ergäbe sich eine Lkw-Schlange, die so lang wäre wie die Strecke von Hamburg nach Stuttgart.

Eine Tonschicht von mehreren hundert Metern Dicke dichtet die Deponie nach unten ab. Sie bildet eine natürliche Barriere und verhindert, dass Giftstoffe aus dem riesigen Müllberg ins Grundwasser sickern. Denn damit der Müll verrottet, muss ständig Wasser zugeführt werden.

Zudem führen Leitungen durch den Müllberg, mit denen das Methangas abgesaugt wird, das bei der Verrottung entsteht. Weil die Menge zu klein ist, um mit dem Gas Strom zu erzeugen, wird es in Stedum einfach verbrannt. Auf größeren Deponien wird damit allerdings Energie und Wärme erzeugt.

In anderthalb Jahren – also im Herbst 2012 – soll die Deponie vollständig abgedeckt sein. Bereits jetzt planieren Baumaschinen die Oberfläche des Müllbergs, der anschließend mit Kunststoffbahnen versiegelt werden soll. Dann wird der Hügel mit Erde bedeckt. „Die einzelnen Schichten sind gesetzlich genau vorgegeben, damit nichts Umweltschädliches nach außen dringt“, sagt Willi Nordmeyer vom Abfallwirtschaftsbetrieb A+B. Danach wird der Hügel bepflanzt – und bald wird nichts mehr darauf hinweisen, dass unter dem Gras tonnenweise Müll lagert.

A+B wird sich aber noch mindestens drei Jahrzehnte als Nachsorger um die alte Deponie kümmern. Wann der Müll komplett verrottet ist – das kann heute noch niemand abschätzen.

Weitere Informationen zur Deponie in Stedum gibt es in der heutigen PAZ-Ausgabe.

sur

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