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Aftershave-Diebstahl mit fast zweieinhalb Promille

Kreis Peine Aftershave-Diebstahl mit fast zweieinhalb Promille

Hohenhameln. Weil er Ende 2013 in einem Supermarkt Waren im Gesamtwert von elf Euro und sieben Cent gestohlen hatte, muss ein 43-jähriger Hohenhamelner jetzt 300 Euro Geldstrafe zahlen.

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Ein 43 Jahre alter Hohenhamelner stand jetzt wegen Diebstahls vor dem Peiner Amtsgericht.

Quelle: A

Obwohl er zu der Zeit erheblich unter Alkoholeinfluss gestanden hatte - der Alkomat hatte 2,34 Promille angezeigt - und deshalb als vermindert schuldfähig hätte gelten können, verurteilte ihn der Strafrichter im Amtsgericht Peine zu dieser für den Arbeitslosen nicht geringen Summe. Denn nach eigenen Angaben sei er trotz dieses ausgesprochen hohen Alkoholpegels Herr seiner Sinne gewesen, berichtete der Angeklagte bei der Hauptversammlung. Er habe genau gewusst, was er tat.

„Ich rieche gerne gut“, antwortete er auf die Frage des Staatsanwalts nach der ungewöhnlichen Zusammensetzung seiner Diebesbeute: ein Aftershave, ein Stück Seife und eine Flasche Wein hatte der Delinquent in dem Laden eingesteckt, ohne zu bezahlen. Dabei war er auf frischer Tat erwischt worden. Dass er einen derartigen Promillepegel hatte, hatten ihm auch die herbeigerufenen Polizeibeamten nicht angemerkt, wie es in deren Einsatzprotokoll hieß. Der alkoholkranke Mann hatte gerade eine dreimonatige stationäre Therapie in einer Klinik hinter sich und befindet sich derzeit in einer Nachtherapie.

„Ich hatte so viele Schulden zurückzuzahlen, dass mir kaum etwas zum Leben blieb. Das war ein Rückfall“, sagte der 43 Jahre alte Hohenhamelner.

Auf sein Konto gehen übrigens bereits etliche Straftaten, darunter wegen Diebstahls und auch weniger harmlose wie Beleidigung, Körperverletzung und räuberische Erpressung, wegen der er bereits zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden war. Dies und die Tatsache, dass er bei diesem Diebstahl relativ klar im Kopf gewesen war, werteten Staatsanwalt und Richter als strafverschärfend. Für den Fall einer erneuten Krise gab der Richter dem Delinquenten einen guten Rat: „Ihnen wurde ein Bewährungshelfer zur Seite gestellt, nutzen Sie dessen Hilfsmöglichkeiten!“

hui

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