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Ärger in Equord war Thema im Landtag: Umweltminister Wenzel nahm Stellung

Equord Ärger in Equord war Thema im Landtag: Umweltminister Wenzel nahm Stellung

Equord. Die Situation in Equord nach dem Mülldeponie-Brand in Stedum (PAZ berichtete mehrfach) beschäftigt nun auch Politiker auf Landesebene. Auf eine mündliche Anfrage der CDU-Landtagsabgeordneten Ingrid Klopp, Horst Schiesgeries, Kai Seefried und Martin Bäumer äußerte sich der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) im Namen der Landesregierung.

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Beschaulich, aber wegen der Geruchsbelästigung seit Wochen im Gespräch: Der Kuhteich in Equord war jetzt auch Thema im niedersächsischen Landtag.

Quelle: js

Zunächst ging der Minister auf einige die Deponie betreffende Details bezüglich der Geschichte und des Betriebs (siehe Info) ein. Im Anschluss erklärte er die Vorgänge rund um den Brand und die daraus resultierenden Folgen für die Gewässer. Er erwähnte die unbedenklichen Messergebnisse und erklärte die bisher getroffenen Maßnahmen zur Beseitigung der Kontamination.

Als Letztes beantwortete er die Frage der Abgeordneten, auf welche Weise die Landesregierung auf den Kreis Peine einwirkt, damit Kuhteich und Gillteich rasch saniert werden. „Die Betriebsstellen Hannover/Hildesheim und Süd des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz sind durch den Fachbereich Umwelt des Landkreises Peine als Gewässerkundlicher Landesdienst beratend eingebunden worden“, heißt es in dem Schreiben.

Das Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz habe im Rahmen der Fachaufsicht den Landkreis Peine um schriftlichen Bericht gebeten. Dieser liege bereits vor und werde ausgewertet.

„Aus dem Bericht des Landkreises Peine ergibt sich, dass von dort die erforderlichen Maßnahmen für eine Sanierung der von dem Löschwasser betroffenen Gräben und Teiche entweder bereits umgesetzt oder eingeleitet worden sind oder kurz vor der Umsetzung stehen. Daher ist ein Einwirken der Landesregierung nicht vorgesehen“, ist in der Stellungnahme des Ministers nachzulesen.

Die Landesregierung stehe aber weiterhin mit dem Landkreis Peine in Kontakt und stelle eine fachliche Beratung über den Gewässerkundlichen Landesdienst sicher.

In diesem Zusammenhang müsse auch geprüft werden, welche Nutzungen künftig auf dem betreffenden Gelände vorgesehen sind, welche Vorsorge für Notfälle bislang getroffen wurde und welche Maßnahmen künftig darüber hinaus erforderlich sind, um Einträge gesundheitsschädlicher oder umwelttoxischer Stoffe mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit zu unterbinden, heißt es abschließend.

wos

Info - Die Deponie in Stedum:

Die Deponie in Stedum wurde in der Tongrube einer ehemaligen Ziegelei errichtet. Dort wurden von 1983 bis zur Stilllegung Mitte 2005 Siedlungsabfälle und andere zugelassene Abfälle abgelagert. Die Deponie wurde 2005 auf Anordnung der Bezirksregierung Braunschweig ordnungsgemäß stillgelegt, da sie nicht den Anforderungen der Deponieverordnung entspricht. Sie befindet sich seitdem in der Stilllegungsphase. Das Betriebsgelände der stillgelegten Deponie wird weitergenutzt. Gegenwärtig werden dort folgende Anlagen betrieben:

Ein Schadstoffzwischenlager für Kleinmengen (Betreiber: Abfallwirtschafts- und Beschäftigungsbetriebe Peine (A+B)), ein Wertstoffhof (Betreiber: A+B), eine Altholzverwertungsanlage (Betreiber: Peiner Entsorgungsgesellschaft (PEG)) und eine Abfallumschlaganlage für Restabfall (Betreiber: PEG).

wos

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