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400 Menschen voller „Freude an der Krippe“

Hohenhameln 400 Menschen voller „Freude an der Krippe“

Gelöste Gefühle und tiefe Ergriffenheit in der Hohenhamelner St.-Laurentius-Kirche: In leuchtend blauen Gewändern schreiten die Mitglieder des Jungen Chores Bad Salzdetfurth an den vollbesetzten Kirchenbänken vorbei nach vorn. Ihr Platz ist vor dem Altar, ihr Ziel: singend Freude bereiten zur Weihnachtszeit. Das ist in Hohenhameln vorbildlich gelebte Tradition.

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Glanzvoller Gesang vor prächtigem Altar in der evangelischen St.-Laurentius-Kirche in Hohenhameln: Unter der Leitung von Helmut Lange zog der Junge Chor 400 Gäste in seinen Bann.

Quelle: rb

Hohenhameln. Dass unmittelbar vor Weihnachten der Junge Chor Bad Salzdetfurth seine 400 Zuhörer in der evangelischen St.-Laurentius-Kirche ganz gezielt auf das bevorstehende Fest einstimmt, ist in Hohenhameln nicht mehr wegzudenken. Nach den unvergessenen Weihnachtskonzerten des Jungen Chores Bad Salzdetfurth, die mehr den europäischen Gedanken aufgriffen, standen am Sonntag eher altvertraute Melodien und die deutsche Sprache im Mittelpunkt des Musizierens.

„Freude an der Krippe“ hieß das Thema, und in vielschichtigen Facetten erlebten die Zuhörer kompositorische Hörbilder, die der jubelnden und innigen Freude der Christenheit gleichermaßen Raum gaben.

Chorleiter Helmut Lange hatte ein Programm zusammengestellt, das vom hervorragend disponierten, dynamisch äußerst variationsreichen Chor ebenso ergreifend umgesetzt wurde wie von seinen zahlreichen Kleinbesetzungen. Verschiedene Frauen-Ensembles unter der Leitung von Annegret Weste und Vokalsolisten praktizierten neben dem hörbaren Glanz vor allem jene Innigkeit, die bewusst Assoziationen zum Musizieren in der Familie schuf und mit den insgesamt 32 Titeln zum persönlich-aktiven Musizieren am Heiligabend aufforderte.
Frenetischen Beifall, obwohl Lange um den Applaus erst am Ende des Konzertes gebeten hatte, erntete „Die Randgruppe“, die unter der Leitung von Hans-Georg Gläsner mit beeindruckendem Vortrag die „Hail holy Queen“aus dem Musical „Sister Acts“ und das freudvolle „Umtauschen“ demonstrierte.

Etliche der vom Jungen Chor beispielhaft vorgetragenen Werke standen in Zusammenhang mit pointierten Textbeiträgen, die Martina Hölters, Martin Bollmann und Dagmar Klingebiel dem immer wieder schmunzelnden Publikum vortrugen. Dem herzerfrischenden Lachen bei der Geschichte „Papa kauft den Weihnachtsbaum“ folgte unmittelbar die schmissige „Schlittenfahrt“ des Jungen Chores.

Besonders dankbar und ergriffen äußerte sich Pastor Hans Schweda gegenüber allen Musizierenden. Und traditionell endete das Konzert mit „Abends, wenn ich schlafen geh“ aus Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“: Im großen Kreis hatte der Chor dabei wieder alle Zuhörer eingerahmt, die so ergriffen waren, dass niemand so recht die Kirche verlassen wollte. Mit einer weiteren Zugabe begleitete der Junge Chor die Zuhörer dann singend hinaus in das verschneite Hohenhameln.

de

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