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14 Jahre lang hat Wally Dierschke die Bus-Kinder betreut

Hohenhameln 14 Jahre lang hat Wally Dierschke die Bus-Kinder betreut

Hohenhameln. Eigentlich ist sie damals nur als Ersatz eingesprungen: Wally Dierschke vertrat ein paar Tage lang ihren Mann Georg, als der wegen einer Erkrankung bei der Betreuung im Kindergarten-Bus ausfiel.

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Abschied von ihren kleinen Busfahrgästen: 14 Jahre lang hat Wally Dierschke dafür gesorgt, dass die jungen Hohenhamelner sicher zum Kindergarten und wieder nach Hause gelangten.

Quelle: oh

Bereits seit sechs Jahren hatte er da an der Seite von Busfahrer Kurt Dolatka dafür gesorgt, dass die lieben Kleinen auf der Tour von ihrem Dorf in den Kindergarten und zurück nicht durch den Bus liefen und anderen Unsinn anstellten.

„Ich wollte damals nur nicht, dass die Stelle verloren geht“, gesteht die Hohenhamelnerin augenzwinkernd. Doch nach der Gesundung des Gatten stellte sich heraus, dass er den Job nicht behalten wollte - aber Wally Dierschke blieb 14 Jahre dabei.

Die Kindergartenbus-Betreuung war für sie eher Berufung denn simpler Job: „Ich habe fünf eigene Kinder und habe außerdem 24 Jahre als Tagesmutter gearbeitet - Kinder sind mein Gebiet!“

Wohl taten ihr die Kleinen leid, wenn sie sich unter Tränen von den Eltern für ihre erste Busfahrt verabschieden mussten. Aber aufgrund ihrer Erfahrungen wusste sie: „Sobald die Mama hinten ausgestiegen ist, trocknen die Tränchen!“ Manchmal hätten aber auch die Eltern schlimmer geklammert als ihre Kinder, hat Dierschke festgestellt.

Ganz schrecklich leid getan hätten ihr Kinder, die von ihren Eltern zum Bus gebracht worden seien mit der Bitte, doch im Kindergarten Bescheid zu geben, dass sich das Kind die ganze Nacht übergeben habe. Bisweilen mussten dann auch während einer außerplanmäßigen Fahrtunterbrechung Kind und Bus gesäubert werden, da die Erkrankung noch nicht abgeklungen war.

„Das gibt es alles“, sagt sie, „Herr Dolatka und ich könnten ein Buch schreiben!“ Ein eingeschworenes Team, das wusste, wie jedes Kind hieß und wo es hingehörte, seien sie und der Busfahrer gewesen. „Und früher haben die Kinder zu dritt in einer Sitzreihe gesessen“, erinnert sie sich an Zeiten der intensiven Auslastung des Busangebots. Einige „Ehemalige“ seien inzwischen sogar schon verheiratet.

Zum Abschied habe sie viele Briefe und Geschenke erhalten. Natürlich würden ihr die Kleinen jetzt fehlen. „Ich gehe ja nun stramm auf die 80 zu. Aber wenn Not am Mann ist, springe ich gern wieder ein!“

hui

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