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130 Interessierte lernten mehr über Kamine

Mehrum 130 Interessierte lernten mehr über Kamine

Mehrum. Volles Dorfgemeinschaftshaus in Mehrum: Rund 130 Interessierte waren zur Infoveranstaltung gekommen, bei der Schornsteinfeger-Meister Thomas Cachej über den Betrieb von Öfen und Kaminen sowie die richtige Lagerung von Festbrennstoffen, also Holzscheite oder Pellets.

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Schornsteinfeger-Meister Thomas Cachej bei seinem Vortrag.

Quelle: oh

Der Mehrumer Ortsrat, der Feuerwehr-Förderverein und eben Schornsteinfeger Cachej hatten eingeladen, und zuhauf kamen die Besucher. Anlass ist die Bundesimmissions-Schutzverordnung, nach der sich Besitzer von Holz-, Stückgut- und Pelletöfen, Kaminen und Kaminöfen bis Ende des Jahres beraten lassen müssen. Frei nach dem Motto „Wie zündet‘s richtig“ wurden die zahlreichen Besucher informiert.

Cachej und sein Team sprachen zunächst über die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Betrieb von Kachelofen, Kamin und Co. Auch der Umgang mit und die Lagerung von Brennholz, Holzkohle oder Pellets waren Thema. „Insbesondere zum Betrieb von Öfen und Kaminen gab Cachej den einen oder anderen noch nicht bekannten Tipp“, schildert Jens Böker, der sowohl als Mitglied des Feuerwehr-Fördervereins als auch als Ortsbürgermeister vor Ort war. Wichtig sei, betonte Cachej, zum Beispiel beim Befeuern auf die Größe der Holzstücke zu achten, auch die Trockenheit sei wichtig.

In der Vortrags-Pause des Schornsteinfeger-Meisters griff dann Jens Böker selbst zum Mikrofon und referierte zu Brandschutz und der Verwendung von Rauchmeldern (siehe Info-Kasten). „Bei Bedarf konnten die Zuhörer auch gleich noch einen Standard-Rauchmelder mitnehmen“, schildert Böker.

Das Interesse an der Beratungsveranstaltung war so groß, dass trotz 130 Plätzen einige Interessierte abgewiesen werden mussten. Aus diesem Grund gibt es am Mittwoch, 5. März, einen zusätzlichen Termin mit Schornsteinfeger-Meister Thomas Cachej. Los geht es um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Mehrum. Cachej muss übrigens zusätzlich zur Infoveranstaltung das jeweilige Festbrennstofflager prüfen. „Daher kann die erforderliche gesetzliche Bescheinigung nur für seine Kunden im Gemeindebereich Hohenhameln erstellt werden“, sagt Böker.

rd

  • Weitere Infos: www.fv-ff-mehrum.de.

Info - Rauchmelder retten Leben: Jens Böker vom Förderverein der Feuerwehr Mehrum referierte über den Brandschutz und die Verwendung von Rauchmeldern. Die häufigsten Brandursachen im Haushalt seien elektrische Geräte, Spraydosen und Rauchen, aber eben auch Heizgeräte oder Feuerstellen. Extrem gefährlich ist bei einem Brand immer auch der Rauch – „und der ist schneller und lautloser als Feuer“. Bereits zwei bis drei tiefe Atemzüge mit Brandrauch können tödlich sein, schilderte Böker. „Der laute Alarm eines Rauchmelders warnt auch im Schlaf rechtzeitig. Brandmelder sind also Lebensretter!“ Um den jährlichen Batterieaustausch zu vermeiden, seien Rauchmelder empfehlenswert, die inklusive Batterie eine Lebensdauer bis zu 10 Jahren haben. Das „Q“ in Verbindung mit den Prüfzeichen von VdS oder Kriwan seien unabhängige Qualitätszeichen für hochwertige Rauchmelder. Rauchmelder seien immer in der Deckenmitte anzubringen und in maximal sechs Metern Höhe. Ein Rauchmelder kann maximal eine Fläche von 60 Quadratmetern abdecken.

js

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