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13 Treckerfreunde auf großer Fahrt: Harbersche fuhren ins Leinetal

Hohenhameln 13 Treckerfreunde auf großer Fahrt: Harbersche fuhren ins Leinetal

Harber. Mit 13 alten Treckern knatterten die Treckerfreunde aus Harber nun durchs Leinetal zwischen Einbeck und Bad Gandersheim. Mit viel Spaß, aber immer ohne Eile verbrachten die Hohenhamelner ein spannendes Wochenende.

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Auf dem Acker stehen die Oldtimer-Traktoren der Treckerfreunde Harber nur noch für ein standesgemäßes Foto. Denn sonst nutzen die Harberschen ihre Trecker für Ausfahrten.

Quelle: im

Mit 17 Stundenkilometern Durchschnittsgeschwindigkeit gingen die Harberschen auf große Fahrt. Über Algermissen und Hasede ging es zunächst nach Nordstemmen. „Hier musste in einer Landmaschinenwerkstatt ein Reifenschaden behoben werden. Ein vorn fahrender Trecker hatte eine Schraube verloren und ein dahinter fahrender hatte diese aufgesammelt“, berichtet Treckerfreund Ernst Ebeling - Unwägbarkeiten, die einen echten Treckernarren aber nicht (lange) aufhalten können.

Über Westfeld und Langenholzen ging es durch den Sackwald weiter nach Freden/Leine. „Über den Selter und Ausläufer des Hils wurde nach 99 gefahrenen Kilometern und nach sechs Betriebsstunden Kuventhal erreicht“, erzählt Ebeling. So ein Trecker ist eben keine Rennmaschine. Die letzten Kilometer konnte ein Mitfahrer nur im größten Gang bewältigen, der Schalthebel seines Treckers war aus der Schaltkulisse ausgehakt. „Glücklicherweise hatte der Hotelier auch einen MF, der von einem guten Freund gewartet wird. Nach einem Hilferuf war der nach wenigen Minuten am Fahrzeug und gab Anweisungen zur Fehlerbehebung.“ Eine halbe Stunde später war der 35er wieder fahrbereit.

Am zweiten Reisetag wurde das Pumpspeicherkraftwerk in Erzhausen besichtigt. Nach dem Mittagessen in Bad Gandersheim wurden das Pony-Gestüt und die Reitanlage der Familie Grober in Clus sowie die Kirche, die sich auf der Hofanlage befindet, besichtigt. Die Burg Greene und Hofbesichtigungen in Rimmerode, Greene und Haieshausen rundeten den Tag ab. „Nach einer sehr schönen Walddurchfahrt über die Hube endete der Tag nach 70 Kilometern und vier Betriebsstunden wieder in Kuventhal“, erzählt Ebeling.

Der dritte und letzte Tag begann mit einem Besuch in Hallensen. „Eigentlich sollte nur ein in Brennesseln ‚eingewachsener‘ Hanomag besichtigt werden, aber es ergab sich die Möglichkeit, Werkstatt und Scheune vom MAN-Fachmann Wolfgang Stenzel in Augenschein zu nehmen“, schildert Ebeling. Da ließen sich die Treckerfreunde natürlich nicht lange bitten. Über den Kurzeberg, Lüthorst und den Hildesheimer Wald erreichte die Truppe die ‚Scharfe Ecke‘ in Itzum. Nach einem Kaffee ging es über Ottbergen, Dingelbe und Feldbergen zurück nach Harber. Gegen Abend erreichte die Gruppe nach 104 Kilometern und sechs Betriebsstunden die heimische Ortschaft.

Insgesamt fuhren die Harberschen 273 Kilometer in 16 Fahrstunden. Ebeling: „Bleibende Erinnerungen sind fantastische hügelige Landschaften, tolle Walddurchfahrten mit steilen Wegen, kleine Dörfer in denen der demografische Wandel schon zu spüren ist, wesentlich kleinteiligere Landwirtschaft als bei uns und eine außergewöhnliche Energieerzeugung.“

js

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