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112 Jahre Feuerwehr: Wettkampf in Harber

Hohenhameln 112 Jahre Feuerwehr: Wettkampf in Harber

Harber. Die Ortsfeuerwehr Harber feierte am Sonnabend ihr 112-jähriges Bestehen. Zur großen Feier bestritten die Feuerwehrleute einen Wettkampf. Angetreten dazu waren Mitglieder aus den Gemeinden Hohenhameln, Sehnde und Algermissen.

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Schnelligkeit und Geschick: Nicht nur im Ernstfall zählen diese Eigenschaften – sie zählten auch bei den Jubiläumswettkämpfen in Harber am Wochenende.

Quelle: in

Die Übung, an der sich die Feuerwehrleute maßen, sah das zielgenaue Spritzen aus einigen Metern Entfernung vor. Zu Fall mussten dabei drei Metallplatten gebracht werden, die auf einer Stange befestigt waren. Zuerst mussten allerdings die Schläuche gekuppelt, also angeschlossen, und das Kommando „Wasser marsch“ gegeben werden.

Gewinnen konnte am Ende der Trupp, der am schnellsten war. Insgesamt traten 19 Gruppen an, vier davon bestanden aus den Jugendgruppen Mehrum und Soßmar. Die Feuerwehr Harber stellte das Schiedsgericht und nahm selbst nicht an dem Wettbewerb teil. Bewertet wurden verschiedene Kriterien. Für jede Position, die ein Feuerwehrmann bei einer Übung einnahm, gab es andere Aufgaben und Kommandos, die er beachten musste. Alles war ganz genau geregelt. So konnte es Punktabzug geben, wenn die Kommunikation nicht stimmte und auf das Kommando „Wasser marsch“ kein Verstanden-Zeichen erfolgte. „Ebenso ist es verboten rückwärts zu laufen, während die Übung läuft“, erklärte Harbers Ortsbrandmeister Dirk Schäfer. Dabei ging es, ebenso wie bei der Kontrolle der funktionsfähigen Ausrüstung, um Sicherheit. Insgesamt gab es sechs Aufgaben oder Gruppen - den Gruppenführer, den Maschinisten, der für das Anschließen der Rohre an die Pumpe zuständig ist. Außerdem den Wasser- und Schlauchtrupp, die für das ankuppeln der Rohre zuständig sind und anschließend auch als zweiter und dritter Angriffstrupp fungieren sowie den Melder. Er legt einen Verteiler, der die drei Schläuche ankuppelt, die benötigt werden. Der Angriffstrupp musste so schnell wie möglich die Metallplatten zum Umknicken bringen. „Dieser spielerische, sportliche Umgang soll in erster Linie Spaß machen“, sagte Schäfer. Der zweite Gedanke sei klar: Wer gut und schnell miteinander arbeitet, ist im Ernstfall bei einem Einsatz ebenfalls gut gewappnet.

Nach den Übungen stärkten sich die Teilnehmer - und zwar zusammen mit den anderen Gästen nach erfolgreicher Übung. Auch für die Unterhaltung der jüngeren Generation war mit Spielen und Kinderschminken gesorgt.

Und: Wer noch einen Wettbewerb bestreiten wollte, konnte sich bei „Hau den Lukas“ messen.

in

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