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Zwei schwere Unfälle erschütterten Edemissen

Edemissen Zwei schwere Unfälle erschütterten Edemissen

Edemissen. Zwei schwere Unfälle beschäftigten im vergangenen Jahr nicht nur die Menschen in Edemissen.

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In der Folge des schweren Unfalls in Edemissen, bei dem ein Rettungswagen auf Einsatzfahrt beteiligt war, starben im Juli zwei Menschen.

Quelle: A

Am 3. Juli starb eine 82-jährige Frau bei einem Verkehrsunfall auf der Peiner Straße in Edemissen. Sie saß als Beifahrerin im Golf ihres 88-jährigen Mannes, der die Vorfahrt eines Rettungswagens im Einsatz missachtete. Die beiden Fahrzeuge stießen zusammen.

Durch die Wucht wurde der Golf gegen einen Baum geschleudert. Der Rettungswagen stieß gegen einen am Straßenrand geparkten Citroën, in dem sich eine 34-jährige Edemisserin und ihr achtjähriger Sohn befanden. Beide wurden schwer verletzt. Wenige Tage nach dem Unfall erlag der 88-jährige Golf-Fahrer seinen Verletzungen. In der Folge des Unfalls entbrannte in Leserbriefen und im Internet eine heftige Diskussion über „Eignungstests“ für ältere Autofahrer.

Es sollte ein fröhlicher Tag rund um die Arbeit der Feuerwehr werden und endete in einem tragischen Unfall: Am 8. September hielt der junge Max seine Hand in ein Becken, in dem die Leistung einer Tauchpumpe gezeigt werden sollte. Die Hand des Kindes wurde vom starken Sog angezogen und abgerissen, obwohl die Pumpe mit einem Handschutz ausgerüstet war. Die Betroffenheit in der Bevölkerung war sehr groß, für Max und seine Familie gingen zahlreiche Spenden ein. Bezüglich des Unfalls wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen.

Im März sorgte der Gemeinderat von Edemissen für Aufsehen über die Gemeindegrenzen hinweg: Er beschloss mehrheitlich, aus der Wirtschafts- und Tourismusförderungsgesellschaft (Wito) im Landkreis Peine auszutreten und den entsprechenden Vertrag nicht mehr zu verlängern. Nach zahlreichen Gesprächen fiel im September die Entscheidung, dass Edemissen bis auf Weiteres in der Wito bleibt.

Bei einem Brand in einem Wohnhaus in Rietze am 30. Oktober erlitt eine 93-jährige Frau eine schwere Rauchvergiftung, der sie am 10. Dezember erlag. Der Schwelbrand entstand vermutlich durch eine Decke, die über eine Lampe geraten war.

Das erst rund 20 Jahre alte Gemeindehaus in Abbensen ist wegen gravierender Baumängel einsturzgefährdet. Mitte November fiel die Entscheidung: Das Gebäude wird abgerissen. Ein Neubau ist nicht vorgesehen.

wos

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