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Zum Tod von Tamme Hanken: PAZ-Redakteurin erzählt

Ankensen/Gadenstedt Zum Tod von Tamme Hanken: PAZ-Redakteurin erzählt

Ankensen/Gadenstedt. Der am Montag verstorbene Tier-Heilpraktiker Tamme Hanken, vielen aus dem NDR-Fernsehen als „XXL-Ostfriese“ oder „Knochenbrecher“ bekannt, war zweimal im Peiner Land zu Gast. PAZ-Redakteurin Kerstin Wosnitza traf ihn im November 2010 auf dem Reiterhof Conrad in Ankensen und erinnert sich an diese Begegnung.

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Tamme Hanken bei der Behandlung eines Pferdes.

Quelle: Christian Bierwagen www.bierwagenfoto.de

„Nina Conrad hatte mich im Vorfeld informiert, dass Tamme Hanken nach Ankensen kommen wird, um einige ihrer Pferde anzuschauen. Der genaue Termin stand aber noch nicht fest. Als es so weit war, war Spontaneität gefragt: Morgens kam der Anruf, dass Tamme Hanken nachmittags vorbeikommen würde.

Natürlich kannte ich Hanken aus dem Fernsehen, entsprechend war ich sehr gespannt. Ich habe schon öfter Fernsehaufzeichnungen journalistisch begleitet und die Erfahrung gemacht, dass die Bilder, die wir dort zu sehen bekommen, oft aufwendig inszeniert werden.

Bei Tamme Hanken war das offenbar nicht so. Er wirkte in natura und ohne Kameras genau so wie auf dem Bildschirm: Groß und bedächtig, ein bisschen knorrig und grantelig, vielleicht auch ein bisschen selbstverliebt - im Grunde aber herzensgut.

Vor allem schien er sein Handwerk zu verstehen. Ich erinnere mich noch gut, wie er eines der Pferde behandelt hat. Er ließ es im Schritt und im Trab hin und her laufen und dann einige Schritte rückwärts gehen. Das genügte ihm eigentlich schon für die Diagnose. Letzte Gewissheit bekam er, indem er mit seinen geübten Fingern über bestimmte Körperstellen strich. So könne er eingeklemmte Nerven erfühlen, erklärte er damals.

Es sah bei ihm ganz leicht aus, wie er an allen vier Pferdebeinen zog und drückte, obwohl man dazu viel Kraft braucht, wie Hanken deutlich machte.

Ich bin zwar nicht unbedingt Hankens größter Fan, aber die Begegnung mit diesem eindrucksvollen ostfriesischen Original war auch für mich als Journalistin, die viel erlebt, etwas Besonderes, das mir gut im Gedächtnis geblieben ist.“

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