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Zauberäpfel und Fingerpilze

Förderverein Dorf Abbensen Zauberäpfel und Fingerpilze

Frische Äpfel samt liebevoller Zubereitung bekommen die Abbenser Grundschüler zweimal pro Woche frei Haus. Der Förderverein Dorf Abbensen spendiert das Obst, Manfred Laue holt es ab, und seine Frau Wilma schält und zerkleinert es in der großen Pause für die Kinder, die begeistert zugreifen.

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Gern greifen die Abbenser Grundschüler zu, wenn Wilma Laue Äpfel entkernt und verteilt.

Quelle: wos

Edemissen-Abbensen. Ein großer Korb voll appetitlicher rotbackiger Äpfel steht auf dem Tisch in der Pausenhalle der Grundschule Abbensen. Davor haben sich artig Schüler in einer langen Schlange aufgestellt. Hinter dem Tisch steht Wilma Laue und bereitet das frische Obst wunschgemäß zu.

„Ich hätte gern einen Fingerpilz!“, sagt ein Mädchen und bekommt ihn prompt. Dazu sticht Wilma Laue von einem Apfel das Kerngehäuse aus und halbiert ihn. So kann das Kind ihn sich auf den Finger stecken. Das sieht dann aus wie ein Pilz und man kann lustig im Kreis knabbern. Ebenfalls sehr beliebt sind die „Zauberäpfel“: ein ausgestochener Apfel wird im Zickzack durchgeschnitten. Aber auch geschältes oder klein geschnittenes Obst ist kein Problem – Wilma Laue erfüllt den Kindern mit einer Engelsgeduld und sichtlicher Freude fast jeden Wunsch.

„Obst soll frisch sein“

Gekauft werden die Äpfel vom Förderverein Dorf Abbensen, dessen Entenrennen und Hoffeste weit über die Dorfgrenzen hinaus viele Freunde haben. „Wir haben mit dem Obstgroßhandel Prunk aus Stade einen Lieferanten gefunden, der die Idee prima findet und uns einen sehr guten Preis macht“, sagt Fördervereins-Mitglied Manfred Laue. Etwa alle zwei Wochen steht er mitten in der Nacht auf und trifft sich um drei Uhr morgens mit dem Lieferanten in Hämelerwald, „das Obst soll ja möglichst frisch sein und mir macht das nichts aus“, sagt er. Dann wird jeder Apfel noch einzeln gründlich abgerieben, bevor ein Kind ihn zum Essen bekommt.

Schulleiterin Eva-Maria Bunkowski freut sich sehr über diese Unterstützung aus dem Dorf. „Gesunde Ernährung wird bei uns ganz groß geschrieben und so kommen alle Kinder regelmäßig in den Genuss von frischem Obst“, sagt sie.

wos

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