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Wipshausen: Die Kirchesoll renoviert werden

Edemissen Wipshausen: Die Kirchesoll renoviert werden

Wipshausen. Die hellen Wände sind fleckig, und auch das Grau-Blau von Empore und Bänken präsentiert sich nicht gerade strahlend neu: Keine Frage, die St.-Sebastian-Kirche in Wipshausen hat eine Auffrischung dringend nötig.

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Dagmar Falkenhagen (l.) und Katrin Seelenbinder mit dem Holz-Modell vor der renovierungsbedürftigen Kirche.

Quelle: wos

„Die letzte größere Renovierung fand Anfang der 1980er Jahre statt, und die umfangreichen Sanierungsarbeiten der letzten Zeit haben den Zustand nicht gerade verbessert“, sagt Dagmar Falkenhagen vom Kirchenvorstand.

Nun kann man in einer Kirche nicht einfach mal den Pinsel in die Hand nehmen und die Wände neu streichen. „Das will alles gut geplant und überlegt sein, denn das Ergebnis soll ja zum Charakter der Kirche passen und ihren ganz eigenen Charme unterstreichen“, sagt Pastorin Katrin Seelenbinder.

Eine sogenannte restauratorische Voruntersuchung hat bereits stattgefunden. Unter anderem wurden durch einen Fachmann in Kleinarbeit die verschiedenen Farbschichten freigelegt. Das ist an mehreren Stellen gut zu erkennen.

„Es gab im Laufe der Jahrhunderte an der Kirche viele Veränderungen. Nun gilt es, sich auf eine Zeitstufe festzulegen. Dafür bietet sich besonders der klassizistische Altar an, der aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt“, erklärt der Pastor im Ruhestand Hartmut Seelenbinder.wos

Der Altar soll möglichst wieder in seinen Ursprungs-Zustand versetzt werden. Geplant ist es, den Rest der Kirche dazu passend zu gestalten.

In diesem Zusammenhang sollen nach Möglichkeit einige Dinge verändert werden. „Wir wünschen uns ein automatisches Lüftungssystem. Außerdem soll der Eingangsbereich freundlicher und heller und vor allem barrierefrei gestaltet werden“, sagt Falkenhagen.

Gerechnet wird mit Kosten von etwa 30 000 Euro. Rund die Hälfte davon steht als für die Innenrenovierung zweckgebundenes Geld aus Spenden und Kollekten bereits zur Verfügung. Mit einem Zuschuss des Kirchenkreises ist zu rechnen, dennoch gehen die Verantwortlichen davon aus, dass noch 10 000 Euro fehlen.

Ähnlich wie für die Sanierung der Glocken sollen in den kommenden Monaten mehrere Aktionen stattfinden. Und auch Spenden und Kollekten sind willkommen.

Als ganz besondere Spardose hat Horst Ahlswehle aus Hameln, Modelltischler und Vater der Pastorin, ein Holz-Modell des Gotteshauses angefertigt, das am Eingang steht. „Ich habe unsere Pläne am Sonntag im Gottesdienst vorgestellt, und die Spardosen-Kirche war anschließend schon erfreulich gut gefüllt“, sagt Katrin Seelenbinder.

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