Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Regen

Navigation:
Windenergie-Flächen: ZGB-Pläne stoßen auf Unverständnis

Edemissen Windenergie-Flächen: ZGB-Pläne stoßen auf Unverständnis

Edemissen. Absolutes Unverständnis herrscht in der Gemeinde Edemissen bei allen Parteien und bei der Verwaltung in Bezug auf die neuen Pläne des Zweckverbands Großraum Braunschweig (ZGB) zur Ausweisung von Vorranggebieten für die Windenergie gleich in zwei Punkten.

Voriger Artikel
Dollbergen: Biomassekraftwerk wird gebaut
Nächster Artikel
Jörg Haaßengier bekam Grimme-Preis überreicht

Bei Oelerse gibt es bereits zahlreiche Windräder.

Quelle: im

Der Unmut in Edemissen wurde bei der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am Mittwoch deutlich.

Im neuen Entwurf ist ein zusätzliches Gebiet bei Oelerse enthalten, dafür wurde eine Fläche bei Rietze herausgenommen (PAZ berichtete). Die Aussprache zu diesem Punkt war nachträglich auf die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses genommen worden. Die Ortsbürgermeister beider Ortschaften, Günther Krille (CDU, Rietze) und Holger Meyer (SPD, Oelerse) gehören dem Ausschuss an und verliehen ihrem Unverständnis Ausdruck.

„Für den vorausgegangen Entwurf gab es ein Abstimmungsgespräch, in dem wir die Interessen der Gemeinde Edemissen deutlich gemacht haben. Dieser neue Entwurf ignoriert dieses nun völlig“, äußerte Meyer Kritik am Vorgehen des Zweckverbandes.

Zudem wies er darauf hin, dass die Akzeptanz der Windenergieanlagen bei den Oelersern derzeit noch groß sei. Das solle man nicht aufs Spiel setzen. „Die geplante Ausweitung, die eine Umschließung von Oelerse um mehr als 120 Grad vorsieht, ist nicht mehr akzeptabel“, machte er deutlich.

„Unmut und Unverständnis gibt es auch in Rietze“, machte Krille deutlich. Dort ist die Situation quasi umgekehrt: Es wurde durch umstrittene Umstände ein Gebiet abgelehnt, das allgemein akzeptiert wird (PAZ berichtete). In Rietze haben sich Bürger zu einer Eigentümergemeinschaft Windpark zusammengetan, mit dem Ziel, entsprechende Anlagen zu errichten. „Hier stehen Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung der Nutzung positiv gegenüber“, fasste Krille die Situation zusammen.

Die dort vorgesehene Fläche entspricht nach neuen Messungen jedoch knapp nicht der vorgeschriebenen Mindestgröße von 50 Hektar: Sie ist etwa um drei Hektar zu klein. Man wolle nun prüfen, ob eine entsprechende Erweiterung möglich ist, so Krille.

Einstimmig empfahl der Ausschuss, zu den beiden die Gemeinde Edemissen betreffenden Punkten eine negative Stellungnahme abzugeben.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Edemissen

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Konzert für Schüler in Ilsede
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung