Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Wie aus der Aue die Fuhse wird

Edemissen Wie aus der Aue die Fuhse wird

Edemissen/Wipshausen. 30 Natur- und Heimatfreunde folgten der gemeinsamen Einladung der Peiner Biologischen Arbeitsgemeinschaft und des Heimat- und Archivvereins Edemissen und trafen sich am Sonntagmorgen um 9 Uhr an der Ersebrücke östlich von Wense an der Kreisstraße 69.

Voriger Artikel
Zusammenstoß: VW Passat überschlägt sich und landet im Garten
Nächster Artikel
Biotop ist am Sonntag zu besichtigen

Heimat- und Archivverein Edemissen und Peiner Biologische Arbeitsgemeinschaft luden zur Exkursion entlang der Erse ein.

Quelle: oh

Nach Begrüßung durch die beiden Vorsitzenden Hans-Werner Kuklik und Reinhard Bartels und einigen Informationen von Wipshausens Ortsheimatpfleger Wolfgang Borngräber (siehe Info-Kasten) wanderte die Gruppe am Wenser Bahnhof und der Judenburg vorbei bis zur Südspitze zu der mit über 46 Hektar größten Wasserfläche im Landkreis Peine.

Dort berichtete Norbert Naase, Werksleiter des Kieswerkes der Firma Papenburg in Wipshausen, über den Abbau von Kiesen und Sanden, aber auch über die bereits getätigten Rekultivierungsmaßnahmen der abgebauten Flächen. „Zwölf Kiesseen befinden sich inzwischen rund um Wipshausen“ führte Naase aus.

„Auf schmalen Pfaden immer in Ufernähe konnten sich die Teilnehmer von der Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt überzeugen. Nil- und Graugänse, Zwergenten, Haubentaucher und Teichhühner bevölkerten die Wasserflächen“, berichtet Bartels von der Exkursion.

Ufer- und Trockenvegetation und vielfältige Busch- und Baumgruppen haben sich zwischen ehemaliger Bahntrasse und Ufer entwickelt. Halbinseln, bedingt durch stillgelegte Erdölbohrungen, gliedern die Uferlinie. Nach etwa 4,5 Kilometern überquerten die Teilnehmer die Erse in westlicher Richtung, um die Niederungsburg am Westufer der Erse zu besichtigen. Archäologe Thomas Budde erläuterte anhand von Zeichnungen im Gelände die äußere Vorburg, den Burgwall und die gut erhaltene Motte dieser insgesamt rund 400 Meter langen Burganlage. Eiszeitliche Keramikfunde und mittelalterliche Funde aus dem 12. bis 16. Jahrhundert belegen, dass die Festung sehr lange genutzt wurde und wohl dem Geschlecht der von Mahrenholtz zuzuordnen ist.

Nach diesem archäologischen Ausflug mit Thomas Budde wurde auf einem Rastplatz an der Erse im Bereich des Badesees ein positives Resümee der Exkursion gezogen.

„Die Reihe der Exkursionen entlang der Erse soll voraussichtlich im Frühjahr 2015 mit einer Begehung im Bereich Rietze fortgesetzt werden“, blickt Bartels angesichts des großen Interesses voraus.

wos

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Konzert für Schüler in Ilsede
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung