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„Wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region“

Edemissen-Berkhöpen „Wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region“

Berkhöpen. Eine aktuelle Studie zeigt: Werkstätten für Menschen mit Behinderung sind wertschöpfend für die Gesamtgesellschaft.

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Werkstätten für behinderte Menschen und ihre Mitarbeiter führen Steuern und Sozialbeiträge ab, vermeiden an anderer Stelle Kosten für die öffentliche Hand und erzeugen wirtschaftliche Effekte für die Regionen.

Im Auftrag der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen haben die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt und das Nürnberger Forschungsinstitut xit GmbH in der bundesweiten Studie „SROI“ (Social Return on Investment) untersucht, welchen Ertrag die Gesellschaft für ihre Investitionen in Werkstätten zurückbekommt. Aus vier Perspektiven stelle die Studie dar, was soziale Investitionen bewirken, erklärte Ulrike Treptow von der Lebenshilfe Peine-Burgdorf in Berkhöpen.

Die Studie zeigt beispielhaft die Wertschöpfung von 100 Euro auf, die von öffentlicher Hand in eine Werkstätten für behinderte Menschen gehen. Sie berücksichtigt an den Staat direkt zurückfließende Einnahmen in Form von Steuern und Versicherungsbeiträgen. Es werden Kosten untersucht, die dem Staat entstanden wären, wenn es das Werkstattangebot nicht gäbe. Und letztendlich werden die Werkstattunternehmen als Wirtschaftsfaktoren in der Region bewertet, die Aufträge holen, Arbeitsplätze schaffen und Konsum ermöglichen. Am Ende dieser Untersuchung sei aus den 100 Euro öffentlichem Geld eine Wertschöpfung von 108 Euro geworden.

„Hierbei handelt es sich um einen ersten Schritt, denn die vorliegende Untersuchung nimmt zunächst eine rein ökonomische Betrachtung vor. Doch Werkstätten für Menschen mit Behinderung leisten mehr“, schildert Treptow. In weiteren Studien soll dann der Wertetransfer von Werkstattunternehmen untersucht werden.

Die Ergebnisse würden belegen: Sozialausgaben seien Investitionen von Steuermitteln, die auf verschiedenen Ebenen Mehrwerte schaffen - sozial und wirtschaftlich. Denn Werkstätten und ihre Mitarbeiter führen Steuern und Sozialbeiträge ab, Werkstätten vermeiden an anderer Stelle Kosten für die öffentliche Hand, und sie erzeugen direkte und induzierte wirtschaftliche Effekte für die Regionen. Treptow: „Werkstätten für Menschen mit Behinderung sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in ihrer Region und darüber hinaus.“

jti

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