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Wenn das Herz aus dem Rhythmus kommt

Edemissen Wenn das Herz aus dem Rhythmus kommt

Edemissen. Das medizinische Team des Klinikums Peine machte auf seiner Vortragsreise durch den Landkreis Station in Edemissen. In der Aula des Schulzentrums verfolgten rund 120 Zuhörer aufmerksam den Ausführungen von Dr. Stefan Slatkowsky und Dr. Frank Grothues zu den Themen „Die erweiterte Bauchschlagader“ und „Herzrhythmusstörungen“ und erhielten Antworten auf ihre Fragen.

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120 Zuhörer nahmen das Vortragsangebot von Dr. Stefan Slatkowski (Foto rechts) und Dr. Frank Grothues von Klinikum Peine an.

Quelle: rb

„Wir möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen“, begrüßte Arturo Junge, Geschäftsführender Direktor des Klinikums Peine, die Zuhörer. Er betonte, dass den Medizinern des Krankenhauses viel daran gelegen sei, mit den niedergelassenen Ärzten vor Ort eng zusammenzuarbeiten. Andreas Altrock, Allgemeinarzt und Internist in Edemissen, begrüßte die Initiative zum Wohle der Patienten.

Wie erkennt man eine erweiterte Bauchschlagader und was für Möglichkeiten der Behandlung gibt es? Diesen Fragen ging Dr. Stefan Slatkowsky, Chefarzt der Klinik für operative und endovasculäre Gefäßchirurgie, nach. Die Hauptgefahr bei einer Erweiterung bestehe in einer plötzlichen Ruptur der Schlagader, was meist zu einem innerlichen Verbluten führe, sagte der Referent. Das Platzen könne jedoch auch ursächlich für eine Embolie sein.

Zu erkennen seien Aneurysmen eventuell durch ein Druckgefühl im Bauchraum und Schmerzen, die in den Rücken ausstrahlen, sagte Dr. Slatkowskys. Klarheit verschaffe eine Ultraschalluntersuchung und dann eine Computertomographie (CT). „Wenn der Durchmesser der Aorta über fünf Zentimeter beträgt (normal sind zwei), ist eine Behandlung erforderlich“, erklärte der Gefäßchirurg.

„Die Auswirkungen von Herzrhythmusstörungen liegen zwischen harmlos bis Supergau“, stieg Privat Dozent Dr. Frank Grothues in sein Thema ein. Der Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Pneumologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin erläuterte Elektrik, Funktion und Aufbau des Herzens, bevor er die Unterschiede zwischen langsamen und schnellen Arrhythmien und den damit verbundenen Krankheitsbildern deutlich machte.

Vor der Therapie steht die Diagnostik. „Wichtig ist die Anamnese gefolgt vom Elektrokardiogramm, kurz EKG“, sagte der Chefarzt. Meist folgen dann Belastungs- und Langzeit-EKG. Sie lassen erkennen, ob das Herz aus seinem normalen Rhythmus geraten ist. „Bei einem akuten Anfall sollten Angehörige den Patienten bis zum Eintreffen des Notarztes mit Beatmung und Herzdruckmassage wiederbeleben“, riet Dr. Grothues.

bv

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