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Weltfest für Menschen verschiedener Kulturen

Edemissen-Plockhorst Weltfest für Menschen verschiedener Kulturen

Plockhorst. Während in Peine am vergangenen Wochenende das große Europaschützenfest gefeiert wurde, gab es im Nordkreis sogar ein kleines Weltfest: Eddesser, Eickenröder, Plockhorster und Wehnser feierten gemeinsam mit ihren Nachbarn ausländischer Herkunft.

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Manche dieser Ausländer leben schon länger im Nordkreis, fünf junge Männer aus dem Sudan sind erst seit wenigen Tagen in der Gemeinde.

Etwas ganz Besonderes war ein reiches Büfett mit ausländischen Snacks, zubereitet von Mitbürgern, die vor allem aus Osteuropa, Holland, Syrien, Ägypten und Kanada stammen. Auch einige Deutsche leisteten einen Beitrag - beispielsweise mit spanischen Genüssen.

Besondere Aufmerksamkeit fanden die sudanesischen Flüchtlinge, die in der Nachbarschaft untergebracht sind. Zunächst etwas zögerlich mischten sie sich zur Kaffeezeit unter die anderen Gäste. Sie waren mit Fahrrädern zu dem Fest gekommen, die ihnen Nachbarn zur Verfügung gestellt hatten.

Doch immer wieder ging jemand auf die Männer zu, und sie blieben schließlich, bis es dunkel wurde. Schließlich handelte es sich ja auch um den traditionellen „Dämmerschoppen“, der seit Jahren auf Initiative örtlicher Sozialdemokraten in Plockhorst stattfindet. Gefeiert wurde auf dem Gelände von Schule, Kindergarten und Sporthaus.

Mit viel Spaß und ohne jegliche Sprachbarriere ging es beim Tischfußball und am Nagelbalken zu. Als die Erwachsenen sich ausgespielt hatten, eroberten sich die Kinder die Stationen. Vorher hatten sie sich auf einer großen Hüpfburg ausgetobt. „Wie unkompliziert die Kleinen miteinander umgehen, ist beispielhaft“, sagte ein Teilnehmer.

Ein Zeichen setzten die Sportler: Die fünf Sudanesen sind eingeladen, am Fußballtraining teilzunehmen. Ein weiteres Signal kam von Edemissens Bürgermeister Frank Bertram mit seinem mehrstündigen Besuch und seinem Grußwort, in dem er die Initiative der Veranstalter und ihrer Helfer würdigte.

Übrigens: Manch deutscher Teilnehmer des Festes erinnerte sich an die eigene Vergangenheit, als vor etwa 70 Jahren viele Menschen ohne Habe in den Häusern und Höfen der Dörfer aufgenommen wurden. „Vielleicht sind solche Erinnerungen das Motiv, warum sich viele heute mit Flüchtlingen solidarisieren“, so ein weiterer Teilnehmer.

mu

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