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Weitere Ortschaften in der Dorferneuerung

Edemissen Weitere Ortschaften in der Dorferneuerung

Edemissen. Positive Nachrichten gab es gestern für die Gemeinde Edemissen: Nach mehreren Anläufen sind die Ortschaften Wipshausen, Alvesse, Mödesse und Voigtholz-Ahlemissen im Verbund in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen worden.

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Rietze – hier das Feuerwehrhaus – ist derzeit im Dorferneuerungsprogramm.

Quelle: oh

„Das ist eine gute Nachricht für nachhaltige Investitionen in die Zukunft des ländlichen Raums, in diesem Fall für die Gemeinde Edemissen“, erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete Matthias Möhle und betont, „damit werden die Anstrengungen vor Ort durch die rot-grüne Landesregierung honoriert, und es können eine Vielzahl von nachhaltigen Projekten gefördert werden“.

Mit der Aufnahme dieser vier Ortschaften sind seit den 1980er-Jahren alle 14 Dörfer der Gemeinde mindestens einmal in den Genuss der Förderung gekommen. „Wir freuen uns natürlich sehr über diese Nachricht“, sagte Bürgermeister Frank Bertram gestern auf Nachfrage gegenüber der PAZ. Die Dorferneuerung treibe die Entwicklung der Ortschaften spürbar voran und sei darüber hinaus auch ein Wertschöpfungsfaktor für die heimische Wirtschaft.

Bereits seit 2013 werden in den Dörfern Wipshausen, Alvesse, Mödesse und Voigtholz-Ahlemissen vorbereitende Info-Tage und Workshops durchgeführt, um zum Beispiel dem zunehmenden Gebäudeleerstand in den Ortskernen zu begegnen. Mit innovativen Ideen unter dem Label Heide & Moor, sollen unter anderem alte Gebäude neuen Nutzungsmöglichkeiten zugeführt werden, wie zum Beispiel Treffpunkte der Begegnung.

Und so geht es weiter: Für die Dorfregionen wird nun jeweils ein Plan für das Dorfentwicklungsverfahren erstellt. Diese Planaufstellung nimmt in der Regel ein bis zwei Jahre in Anspruch. Nach Prüfung und Anerkennung stimmt das Amt für regionale Landesentwicklung den zeitlichen Rahmen, der für die Umsetzung der Maßnahmen erforderlich ist, mit der Kommune ab.

Auf dieser Basis können dann die Förderanträge gestellt werden, die je nach Antragslage und zur Verfügung stehender Fördermittel bewilligt werden. „Selbstverständlich werden die betroffenen Bürger rechtzeitig über Termine, Fristen und Vorgehensweisen informiert, wenn es daran geht, dass Anträge für konkrete Maßnahmen gestellt werden können“, verspricht Bertram.

Insgesamt wurden 19 neue Dorfregionen in das Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen, für das die rot-grüne Landesregierung im Programm „Pfeil 2014-2020“ unter dem Dach des Europäischen Wirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums 116 Millionen Euro zur Verfügung gestellt hat.

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