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Wehnsen: Frau entdeckte Einbrecher, Polizei gibt wichtige Verhaltenstipps

Edemissen Wehnsen: Frau entdeckte Einbrecher, Polizei gibt wichtige Verhaltenstipps

Wehnsen. Zurzeit meldet die Polizei aus dem Peiner Land zahlreiche Einbrüche in Wohnhäuser. Eine PAZ-Leserin aus Wehnsen, deren Name der Redaktion bekannt ist, hat sich daraufhin gemeldet: Ihr Haus in Ortsrandlage war in der jüngsten Vergangenheit zweimal Ziel von Einbrechern - beide Male ist es zum Glück beim Versuch geblieben. Einmal hat sie die Täter sogar gesehen.

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Polizei-Sprecher Peter Rathai.

„In einem Fall bin ich nachts um 2.30 Uhr durch Geräusche aufgewacht. Ich habe nachgesehen und zwei Personen bemerkt, die sich an der Terrassentür zu schaffen gemacht haben“, berichtet die Frau. Sie habe sofort das Licht angemacht und über Notruf die Polizei angerufen. Als den Tätern klar war, dass man sie entdeckt hatte, seien sie geflüchtet.

„Im Nachhinein haben mir Nachbarn berichtet, dass sie einen verdächtigen fremden Mann beobachtet hätten, der in der Feldmark unterwegs war. Sie hatten sich natürlich zunächst nichts dabei gedacht“, berichtet die Leserin.

Die PAZ hat das Erlebnis der Wehnserin zum Anlass genommen, beim Sprecher der Peiner Polizei, Peter Rathai, nachzufragen, was in einem solchen Fall am besten zu tun ist.

„Wenn man einen Einbruch bemerkt - egal, ob ins eigene oder ins Nachbarhaus oder in ein Auto - sollte nach Möglichkeit immer als erstes sofort die Polizei über Notruf alarmiert werden“, sagt Rathai. Wichtig: Man sollte am Telefon bleiben und weitere Beobachtungen mitteilen.

Ob man sich gegenüber den Tätern bemerkbar macht, sei situationsabhängig. „Am besten ist es, sich einzuschließen, ruhig zu verhalten und das Eintreffen der Polizei abzuwarten. Dann nämlich haben wir die größte Chance, die Täter auf frischer Tat zu erwischen“, so der Polizei-Sprecher.

Wenn es nicht möglich sei, an einem sicheren Ort auf die Polizei zu warten, und die Einbrecher seien noch nicht im Haus, ist es laut Rathai richtig, sich bemerkbar zu machen, etwa indem man Geräusche verursacht oder das Licht anschaltet. „In der Regel scheuen sie die Konfrontation, lassen von ihrem Vorhaben ab und flüchten“, weiß der erfahrene Polizist.

Auf keinen Fall sollte man die direkte Begegnung suchen und den Eindringling angreifen oder festhalten. „Man weiß nie, mit wem man es zu tun hat, und bringt sich womöglich unnötig in Gefahr“, warnt Rathai eindringlich.

Die Polizei informieren sollte auch jeder, der verdächtige Beobachtungen macht. Fremde Menschen, unbekannte Fahrzeuge oder ähnliches sind Beispiele. Aber auch die offene Terrassentür oder der Lichtschein im Nachbarhaus, wenn die Bewohner im Urlaub sind, gehören dazu. „Auch in einem solchen Fall ist es am besten, nicht auf eigene Faust nachzusehen, sondern die Polizei unter 110 zu rufen“, betont Rathai.

wos

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