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Was ändert sich für den Heimatverein?

Edemissen Was ändert sich für den Heimatverein?

Edemissen. Heinrich Giffhorn, der Zehntspeicher und der Heimat- und Archivverein Edemissen sind miteinander verbunden wie die drei Seiten eines Dreiecks. Im letzten Monat verstarb der Hausherr des Gografenhofes im Alter von 91 Jahren. Zu dem Anwesen gehört auch der historische Zehntspeicher, der seit vielen Jahren rege vom Verein genutzt wird.

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Das Foto von Reinhard Bartels zeigt den Gografenhof in Edemissen. Im Hintergrund ist der Turm der Lutherkirche zu sehen.

Quelle: oh

In einem Gespräch zwischen Reinhard Bartels, Vorsitzender des Heimatvereins, und der Tochter des Verstorbenen, Elisabeth Wyrwas aus Lüneburg, signalisierte diese, dass es aller Voraussicht nach weitergehen wird mit dieser Verbindung: Eine Enkelin will das historische Anwesen übernehmen und die Familientradition fortführen.

„Das Fortbestehen dieser Allianz ist auch der Wunsch meines Vaters gewesen“, unterstrich Elisabeth Wyrwas. „Er hat verfügt, dass von den Spenden anlässlich der Trauerfeier 500 Euro dem Heimatverein zugute kommen sollen.“

„Heinrich Giffhorn und seinen Zehntspeicher kann man nur als Glücksgriff für den Heimatverein bezeichnen“, sagt Bartels. „Erst wollte er nicht so recht ran, aber einmal überzeugt, fehlte er bei keiner Veranstaltung“, macht er deutlich. Giffhorn hätte von Beginn der Herrichtung 1996 bis zu seinem Tod den Heimatverein bei allen anstehenden Arbeiten und Ausgaben an dem fast 250 Jahre alten Gebäude unterstützt.

Nur so konnte das Domizil des Heimatvereins zu dem werden, was es heute ist: Veranstaltungsort, außerschulischer Lernort sowie Aufbewahrungsstätte von Geräten und Gegenständen des ländlichen Wohnens und Arbeitens aus der Gemeinde Edemissen. Außerdem sind am Eichenweg rund 1000 Exponate aus dem Kreismuseum Peine untergebracht.

Doch nicht nur der Verein, sondern auch Ort und Gemeinde Edemissen profitieren von der Heimatliebe des Förderers. Zeitlebens hielt Heinrich Giffhorn beharrlich daran fest, die für den Nordkreis typische offene Hofanlage zu erhalten und zu pflegen. Er folgte nicht dem Zeitgeist, die Freiflächen in den Dörfern zu bebauen.

Reinhard Bartels sieht das Dorfidyll auch mit dem Blick des Fotografen: „Ich weiß nicht, wie oft ich dieses Motiv schon abgelichtet habe. Die hofnahe Weide mit dem Ziehbrunnen, der Gografenhof mit seinem Eichenbestand und als Hintergrund der Turm der Martin-Luther-Kirche faszinieren mich immer wieder.“

bv

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