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Wanderung entlang der Erse

Veranstaltung von Bio-AG und Heimatverein Edemissen Wanderung entlang der Erse

Zu einer lehrreichen Wanderung entlang der Erse luden am Wochenende die Peiner Bio-AG und der Heimatverein Edemissen ein. Mit über 40 Teilnehmern aus dem gesamten Landkreis Peine stieß die Veranstaltung auf großes Interesse.

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Über 40 Teilnehmer wanderten entlang der Erse von Eickenrode in Richtung Plockhorst.

Quelle: oh

Plockhorst. Von der Schäferbrücke bei Eickenrode, wo Ulrich Mattern von der Heimatpflege Eickenrode historische Erläuterungen gab, führte der Weg direkt am Ufersaum des Fließgewässers entlang. In diesem Abschnitt fließt die Erse noch weitgehend in ihrem natürlichen Bett. Im Zusammenhang mit dem Grünland, den einzelnen Bäumen und Gehölzgruppen, die den Flusslauf mit all seinen Windungen begleiten, bekamen die Wanderer einen schönen Blick auf das strukturierte Landschaftsbild.

Hiervon war auch Teilnehmer Professor Dr. Hans Oelke begeistert. „Es ist einer der wenigen Flussabschnitte, die nicht begradigt beziehungsweise stark reguliert wurden“, sagte er. Landwirt Dirk Dobrick aus Eickenrode erklärte die Grenze zwischen Eickenrode und Ohof, die zugleich Gemeinde- und Kreisgrenze darstellt.

„Hier fand immer das Brennetrog-Rennen statt“, erinnerte sich Joachim Freund aus Plockhorst und zeigte den Teilnehmern die Strecke mit Ziel und Ausstieg. Bei kurzen Stopps gaben die Mitglieder der Peiner Bio-AG immer wieder Infos zu Fauna und Flora.

Jenseits der Kreisstraße 10 führte der Weg direkt auf die Schnellbahntrasse Hannover-Berlin zu, die bei einer lichten Höhe von einem Meter unterquert wurde. Damit dies gefahrlos möglich war, hatten die Mitglieder des Heimatvereins am Vortag noch etwas Schwemmsand entfernt.

Hinter der Bahntrasse bildet die Erse die Grenze zwischen Meinersen und Edemissen, weiter flussabwärts stellt sie die zu Uetze beziehungsweise Eltze dar. In der Plockhorster Gemarkung übernahm die dortige Ortsheimatpflegerin Silke Freund die Aufgabe, Informationen zu Land und Leuten zu geben.

Ein Stück weiter erreichte die Wandergruppe die Hochlandrinderzucht von Ernst Dannheim aus Plockhorst. Mit ein paar „Leckerlis“ lockte er einen Großteil seiner Herde von den umliegenden Weiden heran, damit die Gruppe einen näheren Blick auf die teilweise erst wenige Tage alte Kälber, Kühe und Bullen werfen konnte.

Die Eheleute Dannheim gaben ausführliche Infos zur Haltung und Zucht der schottischen Rinderrasse. Vor zwölf Jahren haben Dannheims mit einigen wenigen Tieren begonnen - heute umfasst die Herde über 50 Tiere.

wos/dn

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