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Voller Erfolg: Plattdeutscher Theaterabend

Edemissen Voller Erfolg: Plattdeutscher Theaterabend

Edemissen. Bei dem Plattdeutschen Theaterabend, der in Edemissen in der Aula der Grundschule Drachenstark stattfand, bekamen die circa 160 Gäste eine Menge geboten. Großer Höhepunkt war das kleine Theater der „Plattdeutsch AG“ der Schule.

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Turbulent ging es beim Stück über ein Schlachtefest anno 1954 zu.

Quelle: oh

Die zwölf Kinder der AG unter der Leitung von Hans-Henning Giere traten mit dem Stück „De Edderschen Hallebötte“ auf. Dass es in dem Stück um die Eddesser Störche gehen würde ,konnte auch der Zuschauer erahnen, der der plattdeutschen Mundart nicht ganz mächtig ist: Im Vordergrund der Bühne war ein großes Storchennest gebaut worden, und im Hintergrund wurden mit Schilf die Eddesser Seewiesen dargestellt.

In dem Stück, das von Giere geschrieben wurde, traf sich das „Ehepaar Storch“ nach einer langen getrennten Reise wieder in seinem Eddesser Nest, und der Nachwuchs ließ auch nicht lange auf sich warten. Schnell wurde klar, was die Kinder in der AG alles gelernt haben, denn mit dem Plattdeutsch hatte niemand Probleme.

„Am Mittwoch vor unserem großen Auftritt in der Aula waren unsere Hauptdarsteller krank. Ich dachte, ich müsse die Rollen bei der Probe lesen. Dann kamen die Kinder zu mir und baten mich, ob sie nicht aushelfen könnten. Ich war begeistert, als ich feststellte, dass wirklich alle in so kurzer Zeit so viel gelernt haben!“, freut sich Giere.

Nach dem gelungenen Auftritt ernteten die Kinder eine Menge Applaus. „Die Eltern können wirklich stolz darauf sein, mit wie viel Euphorie die Kinder gearbeitet haben“, betont Giere.

Für die nächsten Lacher an diesem Abend sorgte dann die Theatergruppe „De Kunewietenköppe“ aus Eddesse. Nach dem Bühnenumbau konnte die Gruppe auch schon loslegen und tauchte mit den Zuschauern in das Jahr 1954 ab. Hier traf das Publikum dann auf Schlachter Adolf und seine Freunde und wurde Teil eines Schlachtfestes. Es sei tatsächlich so geschehen und wurde von Giere niedergeschrieben. Natürlich wurde auch bei dieser Aufführung nur „platt gesnackt“. „So etwas in Hochdeutsch zu schreiben würde nicht funktionieren, weil man damals anders gesprochen hat. Man hat gesagt, was man dachte, auch wenn das mal etwas rauer war“, so Giere.

Diese raue Redensart schien aber niemanden gestört zu haben, denn auch nach der zweiten Hälfte des Theaterabends waren alle Zuschauer begeistert und spendeten viel Beifall.

rim

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