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Verfüllung stillgelegter Kali-Schächte beginnt bald

Edemissen-Klein Oedesse Verfüllung stillgelegter Kali-Schächte beginnt bald

Klein Oedesse. In diesem und im kommenden Jahr werden die beiden stillgelegten Kali-Schächte bei Klein Oedesse und Berkhöpen verfüllt (PAZ berichtete). Die zuständige Kali- und Salz-Aktiengesellschaft, Einheit Inaktive Werke, bereitet das derzeit vor.

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Mitglieder des Arbeitskreises Schachtverfüllung und Fachleute der ausführenden Firma Kali- und Salz-Aktiengesellschaft, Einheit Inaktive Werke, trafen sich am Schacht in Klein Oedesse.

Quelle: wos

„In der vergangenen Woche haben wir eine größere Menge Wasser abgepumpt. Daraus können wir einige Schlüsse ziehen“, erklärte der zuständige Ingenieur Rainer Selbach Mitgliedern des Arbeitskreises, den Oedesser Bürger gegründet haben, um die Verfüllung zu begleiten.

Wenn Wasser nachläuft, wäre das gut: Wenn welches irgendwo in die Schächte hinein kann, kann es dort auch wieder hinaus, wenn der Platz durch die Verfüllung weniger wird. „Dann müssen wir weniger abtransportieren“, sagt Selbach. Doch danach sehe es im Moment nicht aus.

Auch die einstige Verbindung zwischen den beiden Schächten scheint nicht mehr zu existieren. Gäbe es sie, würde die Wassersäule im einen Schacht automatisch sinken, wenn im anderen Flüssigkeit abgepumpt wird. Das sei aber nicht der Fall. „Also müssen wir voraussichtlich die Schächte völlig unabhängig voneinander verfüllen und immer im Wechsel abpumpen und Kies oder Schotter einbringen“, sagt Selbach. Ansonsten könne man im einen Schacht abpumpen, während man den anderen verfüllt.

Die sogenannte Schachtkalotte in Klein Oedesse - das, was aus der Erde herausschaut - wird abgetragen und mit einer Stahlabdeckung verschlossen. Über einen verschließbaren Trichter, Schurre genannt, wird dann der Kies oder Schotter eingefüllt. Zum Schluss wird die Öffnung ebenerdig mit einer 40 Zentimeter starken Betonplatte verschlossen.

Im Herbst wird zunächst der ehemalige Wetterschacht bei Berkhöpen mit etwa 5,9 Tausend Tonnen grobem Schotter verfüllt. Ein Jahr später folgt dann der Schacht Oedesse in Klein Oedesse. Hier werden rund 18 Tausend Tonnen Material benötigt.

„Verdrängt wird nur etwa die Hälfte des Wassers, das derzeit in den Schächten steht. Deshalb gehen wir davon aus, dass wir gar kein salzhaltiges Wasser bis an die Oberfläche bekommen“, sagt Selbach. Das werde aber ständig überprüft.

wos

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