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Vandalismus im Wipshäuser Biotop

Edemissen Vandalismus im Wipshäuser Biotop

Wipshausen. Unbekannte randalierten im Wipshäuser Biotop am alten Bahndamm. Eine der drei Trockenmauern, die zahlreichen kleinen Tieren als Unterschlupf dienen, wurde eingerissen.

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Vandalismus in Wipshausen: Ist die Trockenmauer heile, dient sie vielen Tieren wie Eidechsen als Unterschlupf. Doch Unbekannte zogen die Steine einfach auseinander.

Quelle: Dr. Goclik /Henke

Mittlerweile steht die künstlich angelegte, etwa hüfthohe Mauer wieder. Kleine und große Steine bieten übereinander geschichtet allerlei Zwischenräume, in denen es sich etwa Eidechsen gern gemütlich machen. Aufgestellt wurden die drei Trockenmauern vom Naturfreund Harro Henke und mit ihm zahlreichen Mühlenberg-Realschülern aus Edemissen, die sich im Rahmen einer AG dem Biotop annahmen.

Henke bittet wegen des neuerlichen Vandalismus nachdrücklich um Rücksicht auf die Tier- und Pflanzenwelt in dem geschützten Biotop. „Es kommt zwar schon mal vor, dass einzelne Steine rausgezogen werden, aber ein solches Ausmaß des Vandalismus habe ich hier noch nie gesehen“, erzählt Henke, der ein Auge auf das Wipshäuser Biotop hat. „Das ist ein ganz wertvoller Bereich und die drei Trockenmauern sind einer der wenigen Rückzugsräume für Tiere. Eine riesige Menge Steine wurde aus der Mauer herausgenommen und sie wurden in alle Richtungen verteilt. Da waren auch ziemlich schwere dabei, die mussten die Schüler damals zu zweit schleppen.“

Das Gelände am alten Bahndamm war bis zum vergangenem Jahr noch im Besitz der Deutschen Bahn, hat mittlerweile aber den Besitzer gewechselt. Der hat wegen des Vandalismus bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Die Tatzeit konnte auf Ende April, zwischen dem 22. und 26., eingegrenzt werden. Wer die Täter sein könnten, ist völlig offen.

Umweltfreunde des Naturschutzbundes „BUND“ haben die Trockenmauer am vergangenen Wochenende wieder aufgebaut. „Das muss mit Sorgfalt wieder zusammengefügt werden“, erzählt Henke, der bei der Beseitigung des Schadens mithalf.

Doch nicht nur bei der Mauer ist Vorsicht geboten, mahnt Henke. Denn zwar hat der Besitzer des Geländes am alten Bahndamm gewechselt, geschützt sei das Biotop wegen des besonderen Magerrasens sowie der seltenen Pflanzen- und Tierwelt aber noch immer. „Das Biotop darf zum Beispiel nicht befahren werden, man darf dort nicht reiten, zelten und so weiter“, erklärt Henke. „Rechtlich hat sich absolut nichts geändert. Da darf kein Schlendrian einkehren.“

js

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