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Vandalismus auf ehemaligem Flugplatz: Randalierer warfen zahlreiche Scheiben ein

Eddesse Vandalismus auf ehemaligem Flugplatz: Randalierer warfen zahlreiche Scheiben ein

Eddesse. Großer Ärger auf dem ehemaligen Flugplatz in Eddesse: Täter haben dort an etlichen Gebäuden die Scheiben eingeworfen. Der Schaden beträgt mehrere tausend Euro. Als Tatzeit gibt Peter Rathai von der Peiner Polizei den vergangenen Donnerstag an. Zudem werden dringend Zeugen gesucht.

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Vandalismus auf dem Gelände des ehemaligen Flugplatzes Eddesse. Auch ein Sofa schleppten die Unbekannten vor die Tür des Gebäudes.

Quelle: im

Der Flugplatz in Eddesse war Anfang 2010 geschlossen worden (PAZ berichtete). Auslöser war seinerzeit eine Entscheidung der Luftfahrtbehörde. Ende der 1950er Jahre hatte ihn Günter Grassmann gemeinsam mit seiner Ehefrau Sylvia errichtet. Beide waren begeisterte Flieger.

Bei der aktuellen Zerstörung warfen die Täter sogar die großen Panorama-Scheiben am Flugplatz-Tower ein. Dort waren die Fenster bereits mit Doppelglasscheiben ausgerüstet worden. Überall liegen noch die Scherben herum.

„Es ist aber schon die zweite Zerstörungswelle, mit der wir es hier zu tun haben“, sagt der Flughafen-Eigentümer, der namentlich nicht genannt werden möchte, er PAZ. Die Spuren der ersten Welle, die für Schlagzeilen im August 2013 sorgte (PAZ berichtete), sind längst beseitigt und die damals zerstörten Fenster auf der Südseite der Gebäude sind durch Holzplatten ersetzt. Der Eigentümer berichtet zudem, dass er in den vergangenen Tagen Kinder auf dem Gelände erwischt hat, die für mindestens für einen Teil der Zerstörungen verantwortlich seien. Ob sie den kompletten Schaden verursacht haben, steht indes nicht fest. Denn die Randalierer haben auch ein schweres Sofa aus dem Gebäude nach draußen getragen. Die Kinder hätten es wohl nur schwer bewegen können, sagt der Eigentümer.

Fest steht allerdings, dass bei den aktuellen Einbrüchen, bei denen viele Scheiben auf der Nordseite der Gebäude zerstört wurden, die Täter vom restlichen Inventar nichts beschädigt haben. Besonders ärgerlich findet der Eigentümer die Taten, weil das Gelände des ehemaligen Flugplatzes in Eddesse weiter genutzt werden soll.

  • Die Polizei sucht dringend Zeugen. Kontakt zur Wache in Peine gibt es unter der Telefonnummer 05171/9990.

Von Thorsten Pifan

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