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Unfallopfer: „Zur falschen Zeit am falschen Ort“

Edemissen Unfallopfer: „Zur falschen Zeit am falschen Ort“

Edemissen . Vor einiger Zeit berichtete die PAZ über die Situation der jungen Frau und ihren achtjährigen Sohn, die unschuldig in den schweren Unfall am 3. Juli in Edemissen verwickelt wurden. Beteiligt war auch ein Rettungswagen, in der Folge des Unfalls starben zwei Menschen. Aufgrund des Artikels haben sich zahlreiche Leser in der Redaktion gemeldet.

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In den schweren Unfall am 3. Juli in Edemissen waren auch Unschuldige verwickelt. Die PAZ schrieb über deren Schwierigkeiten, Ansprüche geltend zu machen. A

Sie wollten ihre Betroffenheit und Bestürzung darüber zum Ausdruck bringen, wie schwer es das Unfallopfer hatte, seine Ansprüche geltend zu machen. Von Mitgefühl bis ohnmächtige Wut reichen die Emotionen. Mehrere Leser haben Ähnliches erlebt und darüber berichtet. Die Erfahrungen der jungen Mutter scheinen also kein bedauerlicher Einzelfall zu sein.

Seine Geschichte mit dem vollen Namen veröffentlichen wollte niemand. Dennoch soll wegen der großen Resonanz an dieser Stelle exemplarisch die Reaktion einer Leserin dargestellt werden:

„Ich weiß genau, was die Familie gerade durchmacht. Ich wurde im September 2011 selbst unverschuldet Opfer eines Unfalls, und was ich in den zwei Jahren seither erlebt habe, nur weil ich zur falschen Zeit am falschen Ort war, würde für ein Buch reichen“, sagt die Mittvierzigerin.

Sie war in der Folge des Unfalls fast sieben Monate krank und musste für ihr Recht klagen. Besonders empört und tief verletzt haben sie viele Bemerkungen des nach ihrer Ansicht völlig unsensiblen Richters.

„Meine Familie hatte sehr unter mir zu leiden - und ich habe diese Zeit nur mithilfe einer Therapie, die noch immer andauert, überstanden“, blickt die Frau zurück. Der Unfall hat ihr Leben sehr verändert. Körperlich wird sie nie wieder ganz hergestellt sein, und auch die seelischen Schäden seien immens.

Immerhin habe ihr - im Gegensatz zum eingangs geschilderten Fall - die Krankenkasse für drei Monate anstandslos eine Haushaltshilfe bewilligt. „Meine Krankenkasse muss ich in diesem Zusammenhang wirklich loben. Mit ihr gab es überhaupt keine Probleme“, sagt die Frau, die im Kreis Peine lebt.

Inzwischen hat sie das Gefühl, dass die schlechten Tage weniger werden und sie wieder nach vorne schauen kann. Aber ihr Leben wird nie wieder so sein wie vor dem Unfall - da ist sie sich ganz sicher.

wos

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